Wer in einer WG lebt, muss oft alles in einem einzigen mehr oder weniger kleinen Raum unterbringen: Bett, Schreibtisch, Schrank - und einen gemütlichen Platz für Besuch, fürs Seriengucken und Tagträumen. Damit das auch auf wenigen Quadratmetern möglichst wohnenswert klappt, heißt es: geplant vorgehen und clever möblieren.
Die DIY Academy in Köln rät, das Zimmer vor dem Einzug genau auszumessen, und sich dann erst zu überlegen, wo man gern schlafen, lernen oder arbeiten und entspannen möchte. Und dann zu schauen, welche Möbel man dazu wirklich braucht.
Sinnvoll kann demnach etwa ein Hochbett sein: Darunter passt nicht nur ein Schreibtisch. Wer mag, kann auch eine Sofaecke unterm Bett einrichten - oder eine Kommode verstauen.
Außerdem sollte man auch die Wände einbeziehen - sie bieten sich für Hängeschränke, Wandregale oder Wandorganizer an. In denen findet etwa Kleinkram wie Stifte oder Kopfhörer Platz - und fliegt dann nicht herum. Denn das schafft optisch Unruhe, gerade in keinen Zimmern.
Soll das Fahrrad in der Wohnung übernachten, kann man auch überlegen, hierfür einen Wandhalter anzubringen.
Ein weiterer Tipp der DIY-Experten: Stauraumbänke nutzen. Auf ihnen lässt sich nicht nur sitzen. Sie schlucken auch Dinge, die man nicht dauernd rausholen muss, Bettwäsche oder Winterkleidung etwa.
Auch eine Idee: einen Pouf anschaffen. Die weichen, beinlosen Hockeralternativen kann man zum Beistelltisch umfunktionieren oder als Nachttisch nutzen - je nachdem, was gerade gebraucht wird.
Ein gutes Miteinander in der WG zahlt sich bei der Einrichtung aus: Wer sich abspricht, kann je nach Schnitt der Wohnung Platz sparen, indem Couch, Schuhschrank oder Garderobe in die Gemeinschaftsräume ziehen.
Dann haben alle etwas davon und der Raum im eigenen Zimmer bleibt frei. Man muss nur damit klarkommen, dass die Mitbewohner die Möbel dann auch nutzen - und abnutzen.
Ein Streich-Tipp der DIY Academy, der kleine Räume größer wirken lassen soll: die Decke etwas heller als die Wände streichen oder einen schmalen weißen Rand freilassen. Das lässt das Zimmer höher erscheinen.
Bei der Deko macht es Sinn eher sparsam vorzugehen: Kleine Zimmer wirken luftiger, wenn man sich auf wenige besondere Lieblingsstücke konzentriert. Viele verschiedene Dekoartikel überladen kleine Räume schnell.
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