Neustädter Basketballer in der 3. Playdown-Runde bei den Aschaffenburg Baskets | FLZ.de

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Veröffentlicht am 17.04.2026 16:07

Neustädter Basketballer in der 3. Playdown-Runde bei den Aschaffenburg Baskets

Die Onlineprinters Neustadt spielen in der 3. Playdown-Runde bei den Aschaffenburg Baskets. (Foto: Matthias Stickel/dpa)
Die Onlineprinters Neustadt spielen in der 3. Playdown-Runde bei den Aschaffenburg Baskets. (Foto: Matthias Stickel/dpa)
Die Onlineprinters Neustadt spielen in der 3. Playdown-Runde bei den Aschaffenburg Baskets. (Foto: Matthias Stickel/dpa)

Am Samstagabend (19 Uhr) müssen die Basketballer der Onlineprinters Neustadt zu Spiel eins der 3. Playdown-Runde der Regionalliga Südost bei den Aschaffenburg Baskets antreten. In Neustadt geht man allerdings davon aus, dass es dabei nur noch um die berühmte „Goldene Ananas” gehen könnte.

„So wie es aussieht, werden zwei Mannschaften aus der 1. Regionalliga absteigen”, sagt Claus Winkelspecht vom Neustädter Trainerduo mit Holger Wägner. „Deshalb hat diese dritte Playdown-Runde voraussichtlich keine Bedeutung mehr, wenn alles normal läuft, geht es nur noch um die Goldene Ananas. Ändern könnte sich dies nur, wenn sich in der 2. Liga durch Entscheidungen am Grünen Tisch, Wildcards oder ähnliches noch Veränderungen ergeben sollten.” Würde es dann nur einen Absteiger geben, bliebe der Sieger in der 1. Regionalliga.

Neustadt zuerst auswärts statt zu Hause

Warum seine Onlineprinters zuerst auswärts antreten müssen, ist ihm auch nicht klar. Zunächst war das erste Spiel der „Best-of-3-Serie” in Neustadt angesetzt. Der Verband hatte ursprünglich aber geplant, dass die in der Zwischenrunde schlechter platzierte Mannschaft zuerst zu Hause spielen darf. Spiel zwei wird am kommenden Freitag dann in Neustadt ausgetragen, ebenso wie ein gegebenenfalls erforderliches drittes Spiel am Sonntag. „Damit entfällt natürlich der Vorteil, mit einem Heimsieg in Führung gehen zu können”, ist Winkelspecht über diese Reihenfolge nicht glücklich.

In der Zwischenrunde ein Sieg und eine Niederlage

Die Aschaffenburg Baskets waren die einzige Mannschaft, die Neustadt in der Zwischenrunde hinter sich lassen konnte. Nach dem 77:65-Heimsieg Ende Januar genügte zwei Wochen später in Aschaffenburg eine 65:72-Niederlage, um den direkten Vergleich zu gewinnen. Zu Hause tat sich Neustadt schwer, aber trotz schwacher Wurfquoten zogen die Onlineprinters das Spiel zunehmend auf ihre Seite. Halbzeit übergreifend gab es einen 16:0-Lauf, danach geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr. In Aschaffenburg lief es umgekehrt. Der TTV lag im ersten Viertel mit 14 Punkten vorne, doch im dritten Viertel wechselte die Führung und im Schlussabschnitt erzielte Neustadt nur noch neun Punkte.

In den Playdowns kassierten die Aschaffenburger jeweils zwei klare Niederlagen gegen Dresden (Runde 1) und gegen Bamberg (Runde 2). Zentraler Akteur bei den Baskets ist Isaac Obanor als defensiver Organisator und Ballverteiler. Die Topscorer sind die Flügelspieler Mika Kröner, Dejan Lukac und Egert Haller, die mit hohen Dreierquoten glänzen.

Kader wieder mit Akteuren aus der zweiten Mannschaft auffüllen

Die Onlineprinters werden laut Winkelspecht ihren Kader wieder mit Akteuren aus der zweiten Mannschaft auffüllen müssen. Adrian Hümmer (verletzt) und Manuel Rockmann (Urlaub) werden in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Ob Fernando Noblet-Durruthy mit seinen Hüftproblemen spielen kann, ist zumindest fraglich. So sieht Winkelspecht die Möglichkeit auf höhere Einsatzzeiten für die anderen Spieler, „und auch wenn die Luft in dieser dritten Runde schon etwas raus ist, wollen wir natürlich gewinnen”.

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