Nach Eklat um Stadionsprecher: Geldstrafe für Köln | FLZ.de

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Veröffentlicht am 17.03.2026 17:37

Nach Eklat um Stadionsprecher: Geldstrafe für Köln

Kölns Stadionsprecher Michael Trippel sorgte zuletzt für einen Eklat. (Archivbild) (Foto: Rolf Vennenbernd/dpa)
Kölns Stadionsprecher Michael Trippel sorgte zuletzt für einen Eklat. (Archivbild) (Foto: Rolf Vennenbernd/dpa)
Kölns Stadionsprecher Michael Trippel sorgte zuletzt für einen Eklat. (Archivbild) (Foto: Rolf Vennenbernd/dpa)

Nach den umstrittenen Äußerungen seines Stadionsprechers muss Fußball-Bundesligist 1. FC Köln eine Geldstrafe zahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhängte gegen den Club eine Strafe in Höhe von 8000 Euro wegen unsportlichen Verhaltens, teilte der Verband anderthalb Wochen nach der Partie der Kölner gegen Borussia Dortmund (1:2) mit. 

Sprecher reagiert auf Platzverweis

Während der Partie hatte Stadionsprecher Michael Trippel die Worte „Pfui, widerlich“ ins Mikrofon gerufen. Der 71-Jährige bezog sich bei seinen Aussagen auf einen Platzverweis gegen FC-Profi Jahmai Simpson-Pusey. Seine Äußerungen lösten Diskussionen unter Fußball-Beobachtern und Fans aus. 

Zudem belegte das DFB-Gericht den Club mit der Auflage, „Stadionsprecher in geeigneter Weise ausdrücklich darauf hinzuweisen, unsportliche Aussagen, insbesondere in Bezug auf Schiedsrichter, Schiedsrichterentscheidungen und andere Spielbeteiligte, zukünftig zu unterlassen“. Stadiondurchsagen sollen ausschließlich mit neutralem Inhalt versehen werden. 

Das vom DFB eingeleitete Ermittlungsverfahren richtete sich gegen den 1. FC Köln und nicht den Sprecher selbst. Trippel entschuldigte sich später und bekam einen Rüffel von der Clubspitze. Laut DFB-Sportgericht wirkte sich strafmildernd aus, dass Kölns Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler die Aussagen seines Kollegen im Anschluss an die Partie verurteilt hatte.

© dpa-infocom, dpa:260317-930-829847/1


Von dpa
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