Ministerium bekräftigt: Keine Rettungsversuche mehr für Wal | FLZ.de

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Veröffentlicht am 10.04.2026 12:10

Ministerium bekräftigt: Keine Rettungsversuche mehr für Wal

Das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern hat entschieden, den Wal vor der Insel Poel weiter in Ruhe zu lassen. (Archivbild) (Foto: Marcus Golejewski/dpa)
Das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern hat entschieden, den Wal vor der Insel Poel weiter in Ruhe zu lassen. (Archivbild) (Foto: Marcus Golejewski/dpa)
Das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern hat entschieden, den Wal vor der Insel Poel weiter in Ruhe zu lassen. (Archivbild) (Foto: Marcus Golejewski/dpa)

Der in einer Bucht vor der Insel Poel im flachen Wasser der Ostsee liegende Buckelwal wird weiter in Ruhe gelassen. Rettungsversuche sollen weiterhin mit Blick auf das Tierwohl nicht unternommen werden, sagte ein Sprecher des Schweriner Umweltministeriums nach einer Lagebesprechung am Freitagvormittag der Deutschen Presse-Agentur. 

Mit Blick auf ein Angebot von privater Seite, den im Schlick liegenden Wal freibaggern zu wollen, sagte der Sprecher, es werde keine Genehmigung dafür geben. „Man würde das Tier nur weiterem Stress aussetzen und müsste davon ausgehen, dass es bei nächster Gelegenheit wieder strandet.“ Die Behörden haben eine 500-Meter-Schutzzone um den Wal gezogen, die nicht befahren werden darf.

Wal liegt im Sterben

Fachleuten zufolge liegt das Tier im Sterben. Der Wal reagiere nicht mehr auf Boote, was laut Bianca König von der Tierschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC) Deutschland ein Zeichen für den Sterbeprozess sei. 

Am Dienstag hatte Umweltminister Till Backhaus (SPD) auf Grundlage eines wissenschaftlichen Gutachtens entschieden, den Wal in Ruhe sterben zu lassen. Diese Entscheidung wird auch von dem International Whaling Commission Strandings Expert Panel (IWC SEP) unterstützt. Es betont auch, dass das Tier durch weitere Rettungsversuche nur mehr leiden würde.

© dpa-infocom, dpa:260410-930-927376/1


Von dpa
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