Ein Großbrand in einem Holzbaubetrieb in Baden-Württemberg hat einen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe verursacht. Auch beim Autohaus gegenüber sei ein Millionenschaden entstanden, teilte die Polizei mit. Bis zu 50 Autos seien dort durch Hitze und Funkenflug erheblich beschädigt worden. Ein Mitarbeiter sei durch Rauchgase verletzt worden.
Nach Angaben der „Schwäbischen Zeitung“ bekämpften Hunderte Feuerwehrleute die Flammen in dem Holzwerk in der oberschwäbischen Gemeinde Eberhardzell. Über der Firma stehe eine weithin sichtbare, dichte Rauchsäule.
Die Ursache des Brands ist nach Angaben der Polizei noch ungeklärt. Mehrere Gebäude und Hallen standen in Flammen. „Der gesamte Produktionsbereich brannte ab und die Feuerwehr wird noch Stunden bis Tage mit Löscharbeiten befasst sein“, teilte die Polizei mit.
Zahlreiche Notrufe aus zwei Landkreisen seien bei den Rettungsleitstellen und der Polizei eingegangen. Die Warn-App Nina meldete eine „Gefahr durch Großbrand in Industriebetrieb“ in Eberhardzell. Es komme zu starker Rauchentwicklung. Bürger in den Gemeinden Eberhardzell, Ochsenhausen, Rot an der Rot und Steinhausen sollten ihre Fenster und Türen geschlossen halten. Zudem sollten Lüftungsanlagen ausgeschaltet werden.
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