Millionen-Zuschuss: Bayern hilft beim Ausbau des Pflegeheimes in Leutershausen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 14.05.2026 16:32

Millionen-Zuschuss: Bayern hilft beim Ausbau des Pflegeheimes in Leutershausen

Der Bauzaun steht schon: In Kürze sollen die Arbeiten zur Erweiterung des Wohnparks am Weiher Richtung Osten beginnen. (Foto: Wolfgang Grebenhof)
Der Bauzaun steht schon: In Kürze sollen die Arbeiten zur Erweiterung des Wohnparks am Weiher Richtung Osten beginnen. (Foto: Wolfgang Grebenhof)
Der Bauzaun steht schon: In Kürze sollen die Arbeiten zur Erweiterung des Wohnparks am Weiher Richtung Osten beginnen. (Foto: Wolfgang Grebenhof)

Mit mehr als 1,3 Millionen Euro bezuschusst der Freistaat Bayern die Erweiterung des Wohnparks am Weiher in Leutershausen, der in diesen Tagen nach über zehnjähriger Planung beginnen soll. Gefördert werden 21 stationäre Pflegeheimplätze sowie ein Kurzzeitpflegeplatz.

Über die Bereitstellung der Mittel aus dem Investitionskosten-Förderprogramm „PflegesoNah“ informierte Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach anlässlich der Ausstellung des Förderbescheids mit einer Pressemitteilung. Darin wird die Ministerin wie folgt zitiert: „Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen wird weiter steigen – schon allein, weil wir immer älter werden. Mehr Pflegebedürftige bedeutet: Wir müssen unsere Versorgungsstrukturen anpassen.“ Betreuung sollten Menschen möglichst nah an ihrem Wohnort erhalten, so Gerlach: „Genau hier setzt das Projekt Wohnpark am Weiher in Leutershausen an.”

Neun Millionen Euro teure Erweiterung

Der geplante Erweiterungsbau, für den knapp neun Millionen Euro veranschlagt sind, erweitert das seit 1997 bestehende Seniorenheim mit 40 Pflegeplätzen und 25 Wohnungen des Betreuten Wohnens. Das Bauvorhaben ist Teil eines umfassenden Gesamtkonzeptes, das neben den neuen Pflegeplätzen auch drei Wohnungen des Betreuten Wohnens sowie zwei Gemeinschafts- und Begegnungsräume umfasst. Gerlach: „Mit dem Erweiterungsbau wird die Versorgung gezielt ausgebaut. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie Pflege, Betreuung, Beratung und Begegnung sinnvoll miteinander verknüpft werden können und wie Pflegeeinrichtungen sich in den sozialen Nahraum öffnen.“

Das Projekt ist besiegelt: Ihre Unterschriften unter dem Pachtvertrag leisteten Wohnpark-Geschäftsführer Thomas Siegele und Catrin Beil, Geschäftsführerin des gleichnamigen Bauunternehmens (vorne), im Beisein von Markus Liebich, Hans-Peter Gehrke, Natascha Deißler, Rainer Horn, Hans Rummel und Karin Eichner (hinten, von links).  (Foto: Wolfgang Grebenhof)
Das Projekt ist besiegelt: Ihre Unterschriften unter dem Pachtvertrag leisteten Wohnpark-Geschäftsführer Thomas Siegele und Catrin Beil, Geschäftsführerin des gleichnamigen Bauunternehmens (vorne), im Beisein von Markus Liebich, Hans-Peter Gehrke, Natascha Deißler, Rainer Horn, Hans Rummel und Karin Eichner (hinten, von links).  (Foto: Wolfgang Grebenhof)

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Die beiden barrierefreien Begegnungs- und Gemeinschaftsräume sollen nicht nur den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie deren Angehörigen offenstehen, sondern auch der Bevölkerung. Geplant sind dort unter anderem kulturelle Veranstaltungen, Informations- und Beratungsangebote, Schulungen und Begegnungsformate für alle Generationen. Ziel ist es, das soziale Leben im Quartier zu stärken und Berührungsängste mit den Themen Pflege und Betreuung abzubauen.

Bedürfnisse für Demenzerkrankte sollen beachtet werden

Darüber hinaus wird der Mitteilung zufolge beim Erweiterungsbau ein besonderer Fokus auf Demenz-Sensibilität sowie auf die Bedürfnisse von Menschen mit Seh- und Hörbeeinträchtigungen gelegt. Zudem sollen moderne technische und digitale Assistenzsysteme die Pflegekräfte entlasten und die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner weiter erhöhen.

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Mit dem Programm „PflegesoNah“ fördert der Freistaat seit 2020 den Ausbau und die Modernisierung von Pflegeplätzen. Ziel ist es, die Versorgung pflegebedürftiger Menschen wohnortnah zu sichern und individuelle Pflegeangebote zu stärken. Seit Beginn wurden laut Gerlach rund 410 Millionen Euro investiert, um knapp 9000 Pflegeplätze zu modernisieren oder neu zu schaffen.


Wolfgang Grebenhof
Wolfgang Grebenhof
Redakteur in der Lokalredaktion Ansbach seit 1992. Schwerpunktmäßig zuständig für den Raum Leutershausen. Heimatverbunden und weltoffen, regional verwurzelt und global neugierig.
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