Die Festspielerinnen und Festspieler für den Meistertrunk 2026 sitzen in den Startlöchern: Am Freitag, 22. Mai, geht es los. Über 900 Mitwirkende schlüpfen dann in historische Kostüme und katapultieren Rothenburg zurück in das Jahr 1631, als die Stadt besetzt und die Lage düster war.
Bis zum Montag, 25. Mai, ist bei den Pfingstfestspielen wieder ein prall gefülltes Programm geboten. Bereits ab Freitag prägen historische Gruppen, Reiter, Trommler, Landsknechte und Fuhrwerke das Bild der Altstadt. Im Mittelpunkt steht das mehrfach aufgeführte historische Laienschauspiel rund um die legendäre Rettung der Stadt im Dreißigjährigen Krieg: Der ehemalige Altbürgermeister Georg Nusch soll Rothenburg der Überlieferung nach durch einen legendären Weintrunk vor der Zerstörung bewahrt haben.
Das rund 100-minütige Stück wird traditionell im Kaisersaal des Rathauses aufgeführt – und zwar sechs Mal: Premiere ist am Freitag um 19.30 Uhr, am Samstag gibt es Vorstellungen um 15 und um 17.30 Uhr, am Sonntag um 10 und 12.30 Uhr und am Montag dann letztmalig um 10.30 Uhr.
Neben den erwachsenen Schauspielerinnen und Schauspielern wirken auch 90 Rothenburger Kinder als „Bürgerkinder“ aktiv am Festspiel mit, heißt es in der Mitteilung weiter.
Ein weiterer Höhepunkt ist der große Heereszug durch die Altstadt am Sonntag ab 15 Uhr – in diesem Jahr wegen Baustellen mit abgewandelter Route: Der Zug startet weiterhin in der Schmiedgasse, führt über den Marktplatz und über die Kirchgasse, die Klingengasse, den Schrannenplatz und die Galgengasse zum Festplatz und Feldlager vor dem Galgentor.
Ab Mittwoch, 20. Mai, öffnet die Tageskasse am Marktplatz. Das traditionelle Festabzeichen als Eintritt in die Stadt ist im Vorverkauf sowie am Veranstaltungswochenende erhältlich und kostet 25 Euro. Alternativ stehen Tagestickets für 12 Euro zur Verfügung.
Die Tickets beinhalten nach Auskunft der Veranstalter alle Freiluftveranstaltungen wie Heereszug, Händler- und Handwerkermarkt, Feldlager und Musikprogramm. Kinder unter 14 Jahren haben zu den Freiluftveranstaltungen freien Eintritt. Für das Theaterstück wird ein separates Ticket benötigt.
Wer mit dem Auto anreist, sollte am besten die Parkplätze P1 bis P5 vor der Altstadt nutzen, empfehlen die Organisatoren. Diese sind kostenpflichtig.
Kostenfrei dürfen Besuchende der Pfingstfestspiele an Sonntag und Montag auf dem Parkplatz des Rewe-Markts in der Würzburger Straße parken. Am Montag dürfen auch Fahrzeuge kostenlos auf dem Parkplatz des E-Centers Bächner abgestellt werden.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Rothenburg am besten per Zug zu erreichen. Regionalzüge verkehren von Steinach nach Rothenburg im Stundentakt.
Mit dem Auto darf die Altstadt während der Festspiele nicht befahren werden. Hierfür gelten Ausschlusszeiten. In diesen Phasen gilt ein Verkehrsverbot: