Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radler in Richtung Waldeck | FLZ.de

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Veröffentlicht am 16.06.2023 12:46

Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radler in Richtung Waldeck

Beim Spatenstich (von links): Daniel Rosenbaum vom Staatlichen Bauamt, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, OB Dr. Christoph Hammer, Firmenvertreter Walter Bortolazzi, Ingenieur Claus-Peter Grimm, Markus Kriegler von der Tiefbauverwaltung des Kreises, Andreas Karl von den Stadtwerken und Martin Hemm vom Stadtbauamt. (Foto: Friedrich Zinnecker)
Beim Spatenstich (von links): Daniel Rosenbaum vom Staatlichen Bauamt, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, OB Dr. Christoph Hammer, Firmenvertreter Walter Bortolazzi, Ingenieur Claus-Peter Grimm, Markus Kriegler von der Tiefbauverwaltung des Kreises, Andreas Karl von den Stadtwerken und Martin Hemm vom Stadtbauamt. (Foto: Friedrich Zinnecker)
Beim Spatenstich (von links): Daniel Rosenbaum vom Staatlichen Bauamt, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, OB Dr. Christoph Hammer, Firmenvertreter Walter Bortolazzi, Ingenieur Claus-Peter Grimm, Markus Kriegler von der Tiefbauverwaltung des Kreises, Andreas Karl von den Stadtwerken und Martin Hemm vom Stadtbauamt. (Foto: Friedrich Zinnecker)

Für den mit rund 1,7 Millionen Euro veranschlagten Neubau eines Geh- und Radwegs von der Staatsstraße 2218 zu dem Ortsteil von Dinkelsbühl entlang der Kreisstraße gab es am Mittwoch den Spatenstich.

Beim ersten Abschnitt handelt es sich um die eigentliche Baumaßnahme mit geschätzten Kosten von zirka 850.000 Euro, wobei hier mit einer 60-prozentigen Förderung durch den Freistaat gerechnet werden darf. Ziel sei es, ein durchgängiges Radwegenetz zwischen Waldeck und der Kernstadt herzustellen, so Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer.

Von den 850 Metern Gesamtlänge des Radwegeneubaus befinden sich 540 Meter fahrbahnbegleitend an der Kreisstraße und etwa 80 Meter im Bereich der nach Baden-Württemberg führenden Staatsstraße.

Landrat Dr. Jürgen Ludwig erklärte im Zusammenhang mit dem Spatenstich zum Radweg die Notwendigkeit der Verbreiterung der von Waldeck nach Weidelbach führenden Kreisstraße AN43 von 5,50 auf sechs Meter auf einer Länge von 920 Metern. Durch den erheblichen Schwerlastverkehr, der bereits knapp 20 Prozent der täglich über 1200 Fahrzeuge ausmache, weise die Fahrbahn inzwischen Verdrückungen und Risse auf. Man wolle das 2021 in das Deckenbauprogramm des Landkreises aufgenommene Gemeinschaftsprojekt „bedarfsgerecht und zukunftsgerichtet“ ausführen, so der Landrat.

Baulastträger des Radwegs mit dem späteren Unterhalt bleibe die Kommune, die für die nicht durch Förderung gedeckten zuwendungsfähigen Kosten einen 40-prozentigen Zuschuss erhalte. Der Landkreis steuere zunächst 450.000 Euro für die Gesamtmaßnahme bei und werde nach weiteren Zuwendungen in Höhe von voraussichtlich 141.000 Euro bei knapp 600.000 Euro Kostenanteil abschließen.

Im zweiten Abschnitt wird der noch fehlende Straßenendausbau des Gewerbegebiets Waldeck mit berücksichtigt, hieß es. Andreas Karl von den Stadtwerken Dinkelsbühl und Martin Hemm vom Stadtbauamt bezifferten ihren Anteil am Tiefbau und den Leitungsrohren auf einen zusätzlichen Betrag von knapp 200.000 Euro, der nicht förderfähig ist. Darin enthalten sind etwa 120.000 Euro für die erforderlichen Verlegungen von Leitungen bei der Erneuerung der Wasserleitung und der Straßenbeleuchtung.

Die Baumaßnahme soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Oberbürgermeister Hammer wies darauf hin, dass Kreisstadt, Landkreis und das Staatliche Bauamt gut zusammenarbeiten. Für das Staatliche Bauamt, welches sich mit rund 250.000 Euro beteiligt, habe sich der Baustart „durchaus positiv“ gestaltet, zumal der Grunderwerb erfolgreich abgeschlossen wurde, erläuterte Baurat Daniel Rosenbaum.


Von Friedrich Zinnecker
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