Die Stadt Neustadt und zahlreiche Gäste aus nah und fern freuen sich auf den beliebten Martinimarkt mit verkaufsoffenem Sonntag am 8. November 2026. Die Geschäfte in der Innenstadt haben von 12.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet.
Neustadt lädt zum letzten der traditionellen Märkte, dem Martinimarkt, ein. Benannt ist dieser nach dem heiligen Martin, dem Bischof von Tours, der um 316 im heutigen Ungarn geboren und am 11. November 397 in Tours im heutigen Frankreich begraben wurde.
Die Fieranten hoffen wieder auf zahlreiche Besucher, die ihre Stände in der Bahnhofstraße besuchen, und warten mit einem breiten Angebot diverser Waren auf, wie Blumen, Haushaltswaren, Kleidung, Obst, Schuhe, Lebensmittel, Suppen, Gewürze, Spielwaren, Socken, Hüte, Mützen, Uhren, Schmuck, Süßwaren und, im Hinblick auf die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit, auch mit Artikeln für die festliche Dekoration von Wohnung oder Haus, wie Gestecke, Dekoartikel, Tischwäsche, Zweige und dergleichen. Auch für die Schmückung der Gräber findet man Gestecke und Gebinde.
Gleichzeitig laden die Geschäfte in der Innenstadt zum Bummeln und Einkaufen ein. Die meisten Läden haben von 12.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet. Hier erhalten die Kunden professionelle und persönliche Beratung sowie ein qualitativ hochwertiges Warenangebot. Deshalb sollte die Möglichkeit genutzt werden, die heimische Geschäftswelt mit einem Einkauf zu unterstützen.
Damit sich alle Gäste vor, während und nach dem Einkauf stärken können, sind auch die Gastwirtschaften rund um den Marktplatz und um den Marktbereich bestens vorbereitet.
Der 11.11. ist aber auch für die Kinder ein ereignisreicher Tag, denn da besucht meist der Pelzmärtl die Kinder zu Hause oder im Kindergarten. Zudem marschieren sie mit ihren selbst gebastelten Laternen bei Umzügen durch die Orte und singen ihre Lieder.
Auch für die Narren ist der 11.11. ein besonderer Tag, denn da beginnt die Narrenzeit – die Rathäuser werden gestürmt und die ersten Faschingsreden zelebriert.
Beliebt ist auch der Brauch der Martinsgans. Der Sage nach soll sich der heilige Martin in einem Gänsestall versteckt haben, weil er nicht zum Bischof geweiht werden wollte. Doch die Gänse hätten ihn durch ihr lautes Geschnatter verraten. Zur Strafe habe er sie schlachten und braten lassen. Soweit die Legende. Doch dieser Brauch mag wohl auch mit dem früheren Jahreskreis zusammenhängen. Denn wenn im Herbst das Vieh von den Weiden in die Ställe gebracht wurde, wurden Vorräte für den Winter angelegt. Da landeten dann auch Gänse im Kochtopf oder Bratrohr. Dieser Brauch, sich an Martini einen Gänsebraten zu gönnen, ist bis heute sehr beliebt.