Man trägt das Festabzeichen in Dinkelsbühl wieder kurz | FLZ.de

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Veröffentlicht am 28.11.2023 07:00

Man trägt das Festabzeichen in Dinkelsbühl wieder kurz

Philipp Kamm, Maximilian Mattausch, Rainer Schreck, Claudia Stark, Philip Schürlein und Alfons Ilg (von links) mit den neuen Festabzeichen für die Kinderzeche 2024. Der Verkauf startet mit dem Weihnachtsmarkt am kommenden Donnerstag, 30. November. (Foto: Martina Haas)
Philipp Kamm, Maximilian Mattausch, Rainer Schreck, Claudia Stark, Philip Schürlein und Alfons Ilg (von links) mit den neuen Festabzeichen für die Kinderzeche 2024. Der Verkauf startet mit dem Weihnachtsmarkt am kommenden Donnerstag, 30. November. (Foto: Martina Haas)
Philipp Kamm, Maximilian Mattausch, Rainer Schreck, Claudia Stark, Philip Schürlein und Alfons Ilg (von links) mit den neuen Festabzeichen für die Kinderzeche 2024. Der Verkauf startet mit dem Weihnachtsmarkt am kommenden Donnerstag, 30. November. (Foto: Martina Haas)

Für die Verantwortlichen der Dinkelsbühler Kinderzeche hat das neue Jahr längst begonnen. Denn die Vorbereitungen für das Dinkelsbühler Heimatfest starten gleich nach dem zweiten Festsonntag im Juli. Bald gibt es für die 2024er-Auflage die Festabzeichen: Die werden mit dem Beginn des Weihnachtsmarkts unter die Leute gebracht.

Die neue Auflage der kleinen Holzplakette ist der Torwächtergruppe gewidmet. Denn die feiert bei der Kinderzeche 2024 ihr 25-jähriges Jubiläum. „Die Torwächter haben diesmal eine doppelte Funktion: Sie dienen als Motiv für das Festabzeichen und sind gleichzeitig die tragende Säule der Finanzkraft der Kinderzeche“, meint Festspiel-Vorstand Maximilian Mattausch, der mit seinen Vorstands-Kollegen Philipp Kamm und Philip Schürlein die Neuauflage präsentierte. Denn der Verkauf der Abzeichen ist die Haupteinnahmequelle der Kinderzeche. Knapp 17.000 Abzeichen waren für das Heimatfest 2023 verkauft worden. „Damit sind wir nicht unzufrieden“, meint Mattausch.

4500 Plaketten haben während der beiden Festsonntage und am Kinderzechmontag die Torwächter an die Besucherinnen und Besucher gebracht. Das funktioniert normalerweise reibungslos, meint Alfons Ilg, einer der Sprecher der Gruppe. Viele sähen in den Festabzeichen ein Solidaritätssymbol, mit dem die Kinderzeche unterstützt werden könne. Kontroverse Diskussionen an den Toren gebe es kaum, berichten Claudia Stark und Rainer Schreck über ihre „Einsatzerfahrung“.

Im vergangenen Jahr sei die Hälfte des Umsatzes im Vorverkauf gemacht worden. Und da gibt es eine Preisstaffelung: Mit dem Start am kommenden Donnerstag, 30. November, bis zum 1. Juli 2024 gibt es die Festabzeichen zum vergünstigten Preis. Danach wird dann der reguläre Preis verlangt. Der liegt regulär bei acht Euro, im Vorverkauf bei sieben Euro.

Weil auch die Kinderzeche von den Preissteigerungen nicht verschont bleibt, wurde der Vorverkaufspreis im Vergleich zum Vorjahr um einen Euro erhöht.

Verkauft werden am kommenden Donnerstag die Abzeichen auf dem Weihnachtsmarkt am Stand von Manfred Kranz, im Touristik Service am Altrathausplatz und im Zeughaus zu den regulären Öffnungszeiten. Ab 1. Januar dann können auch andere Stellen offiziell die Holzplaketten verkaufen, die in diesem Jahr von einem neuen Anbieter mit Sitz in Süddeutschland hergestellt wurden.

Gefertigt sind sie aus österreichischem Bio-Holz, erklärt Mattausch. Das Motiv wurde gelasert. Eine geeignete Firma zu finden, sei gar nicht so einfach gewesen. Der Hauptgrund: „Die Festabzeichen müssen schon ,gebendelt‘, heißt, die Bändchen schon an der Plakette befestigt sein.“ Und das würden nur wenige Hersteller anbieten.

Getragen werden die Abzeichen derzeit noch nicht. Meistens tauchen sie an der Kleidung mit den ersten Ausmärschen des Knabenbataillons auf. Und noch ein Detail wird 2024 anders: Die viel diskutierten langen Schnüre des Vorjahres sind schon wieder aus der Mode. 2024 trägt man das Festabzeichen wieder kurz.

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