Eine starke Leistung zeigte Hanna Bühlmeyer beim Grand Prix in Ruse/Slowenien. Die Luftgewehrschützin aus Frankenhofen wurde Dritte und kann zudem ziemlich sicher mit ihrer Teilnahme bei der Druckluft-EM in Armenien ab 26. Februar kalkulieren. Nicht ganz so gut lief es bei ihrem Ehemann.
Den international besetzten Wettkampf in Slowenien nutzte der Deutsche Schützenbund (DSB) auch für seine interne Qualifikation für die Druckluft-EM. Die jeweils fünf Kandidatinnen und Kandidaten bei Frauen und Männern hatten zwei 60-Schuss-Programme zu absolvieren.
Bei den Frauen setzte sich Hanna Bühlmeyer mit 632,1 Ringen im Schnitt der beiden Programme auf Rang 1 vor Anna Janßen (630,3/Freising) und Hannah Steffen-Dix (628,3/Ohlweiler). Diese drei Schützinnen werden nun von Bundestrainer Wolfram Waibel für die EM-Nominierung vorgeschlagen. Letztlich entscheiden wird der Bundesausschuss Spitzensport beim DSB.
Das gleiche Prozedere gibt es auch bei den Männern. Maximilian Ulbrich (Wielenbach) überragte und schoss mit 635,7 Ringen sogar deutschen Rekord. Daniel Bühlmeyers Durchschnittswert von 629,4 Ringen reichte in der teaminternen deutschen Wertung nur zu Rang 4. Damit wird er nicht für den EM-Kader vorgeschlagen.
Beim Grand-Prix-Wettbewerb an sich war das deutsche Team auch gut vertreten. Hanna Bühlmeyer wurde im Frauen-Einzel hinter der Koreanerin Eunji Kwon und der Israelin Olga Tashtchiev Dritte. Im Mixed siegte sie mit Maximilian Ulbrich in einem deutsch-deutschen Finale gegen Anna Janßen und Maximilian Dallinger (Freising). Daniel Bühlmeyer wurde im Männer-Einzel Achter.
Weiter geht es für das Schützen-Ehepaar aus Frankenhofen in Garching-Hochbrück. Beim H&N Cup werden sie sich vom 21. bis 25. Januar abermals internationaler Konkurrenz stellen.