Ein Lastwagen ist zwischen Markt Erlbach und Kemmathen (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) von der Straße abgekommen und im Graben gelandet. Die Bergungsarbeiten dauern noch immer an (Stand 18 Uhr), dafür ist die Staatsstraße 2244 in diesem Bereich komplett gesperrt.
Der Futtermittel-Laster war laut einer Pressemitteilung des Kreisfeuerwehrsprechers Rainer Weiskirchen wegen Gegenverkehrs zu weit nach rechts in das Bankett geraten, rutschte eine kleine Böschung hinab und landete, auf der Seite liegend, in einem kleinen Bachlauf, im Ulsenbach, informierte Weiskirchen. Der 60-jährige Fahrer konnte sich unverletzt aus seinem Fahrzeug befreien. Das Lastwagen-Gespann, Zugmaschine mit Anhänger, war mit 24 Tonnen Rapsschrot beladen.
Gegen 10.25 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Ansbach die Feuerwehren aus Markt Erlbach und Siedelbach über den Verkehrsunfall. Die Feuerwehr Markt Erlbach betreute laut Weiskirchen den Fahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, sperrte gemeinsam mit der Feuerwehr Siedelbach die Strecke, leitete den Verkehr um und stellte den Brandschutz sicher. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr errichteten auf dem Ulsenbach eine Ölsperre, weil Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug in den Bachlauf gelangten, heißt es in der Mitteilung.
An der Einsatzstelle sind die Polizei und der Rettungsdienst, sowie Mitarbeiter des Straßenbauamts und des Wasserwirtschaftsamts. Für die Bergung des Lastwagens und vor allem auch der Ladung wird die Strecke nach der ersten Schätzung des Kreisfeuerwehrsprechers für mehrere Stunden gesperrt bleiben.
Wie die Polizeiinspektion Neustadt/Aisch auf FLZ-Nachfrage berichtet, ist derzeit (Stand 18 Uhr) ein Autokran zugange. Außerdem muss die Böschung wegen der ausgelaufenen Betriebsstoffe ausgebaggert werden.