Greenpeace zu Buckelwal: „Megastress für das Tier“ | FLZ.de

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 20.04.2026 05:02, aktualisiert am 20.04.2026 10:12

Greenpeace zu Buckelwal: „Megastress für das Tier“

Greenpeace: „Der Stress für das Tier ist enorm.“ (Foto: Jens Büttner/dpa)
Greenpeace: „Der Stress für das Tier ist enorm.“ (Foto: Jens Büttner/dpa)
Greenpeace: „Der Stress für das Tier ist enorm.“ (Foto: Jens Büttner/dpa)

Nach Einschätzung der Umweltorganisation Greenpeace bedeutet die aktuelle Situation für den Buckelwal vor Poel eine hohe Stressbelastung. „Das ist natürlich ein Megastress für das Tier“, sagte ein Organisationssprecher. Der Wal habe die letzten Jahre ohne Kontakt zu Menschen verbracht, nun gebe es ständig Aktivitäten. Das Tier müsse sich erst einmal von den vergangenen Tagen erholen und sei nun Motorenlärm von den Booten ausgesetzt. „Der Stress für das Tier ist enorm.“

Geschwächt oder desorientiert?

Der Meeressäuger war am Morgen losgeschwommen. Er wechselte mehrfach die Richtung - mit Kirchdorf am Ende der Bucht auf der einen und dem Weg in die Ostsee auf der anderen Seite. Letztlich schwamm er geleitet von Booten anhaltend in die richtige Richtung - bis er am Ende der Kirchsee genannten Bucht längere Zeit stoppte.

Es gibt Vermutungen von Wal-Beobachtern zum Hin- und Herschwimmen am Morgen, dass das Tier so geschwächt sein könnte, dass es versucht, in Küstennähe zu bleiben. Eine andere Erklärungsmöglichkeit wäre demnach, dass der Wal so desorientiert ist, dass er den Weg zurück ins offene Meer nicht findet.

© dpa-infocom, dpa:260420-930-967198/9


Von dpa
north