Landkreis Ansbach ehrt Kreisbrandrat Thomas Müller mit Goldmedaille | FLZ.de

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Veröffentlicht am 07.10.2026 16:37

Landkreis Ansbach ehrt Kreisbrandrat Thomas Müller mit Goldmedaille

Der scheidende Kreisbrandrat Thomas Müller (links) erhielt die Auszeichnung aus der Hand von Landrat Marco Meier (rechts). (Foto: Annika Köchling (a.koechling@flz.de))
Der scheidende Kreisbrandrat Thomas Müller (links) erhielt die Auszeichnung aus der Hand von Landrat Marco Meier (rechts). (Foto: Annika Köchling (a.koechling@flz.de))
Der scheidende Kreisbrandrat Thomas Müller (links) erhielt die Auszeichnung aus der Hand von Landrat Marco Meier (rechts). (Foto: Annika Köchling (a.koechling@flz.de))

Kreisbrandrat Thomas Müller ist im Rahmen einer Sitzung des Kreistags mit der Landkreismedaille in Gold ausgezeichnet worden.

Damit wurden seine hervorragenden Verdienste rund um das Feuerwehrwesen im Landkreis Ansbach gewürdigt. Landrat Marco Meier hob insbesondere Müllers viele Kriseneinsätze hervor, in denen er als besonnener Einsatzleiter gewirkt habe. Auch an der planmäßigen Fertigstellung der neuen Integrierten Leitstelle in Ansbach-Brodswinden habe er maßgeblichen Anteil gehabt.

Thomas Müller hat seinen Feuerwehrdienst bei seiner Heimatfeuerwehr in Dinkelsbühl begonnen, wurde 1997 zum Ersten Kommandanten gewählt. Im selben Jahr wurde er zum Kreisbrandmeister bestellt. Er wurde am 23. September 2008 durch die Kommandanten des Landkreises Ansbach zum Kreisbrandrat gewählt. Sein Dienstbezirk umfasst den gesamten Landkreis Ansbach mit aktuell insgesamt 294 Freiwilligen Feuerwehren und zwei Werksfeuerwehren.

Taktisches Geschick und schnelle Entscheidungen

„Während seiner Dienstzeit waren oft taktisches Geschick und schnelle Entscheidungen, oft mit großer Tragweite, gefordert“, so Landrat Marco Meier in seiner Laudatio. „Durch seine ruhige und besonnene Art ist er bei Großschadenslagen ein vorbildlicher Einsatzleiter. Unter oft schwierigen Bedingungen hat er sein außerordentliches Engagement unter Beweis gestellt. Sein Fachwissen ist bei den Feuerwehren des Landkreises Ansbach und darüber hinaus sehr geschätzt. Er hat sich in vielen Lehrgängen weitergebildet und sein Wissen stets erweitert. Er kennt das Feuerwehrwesen in seinem Bereich sehr genau. Sein Wissen und auch seine Persönlichkeit haben ihn als Kreisbrandrat qualifiziert.“

Zahlreiche Einsatzkräfte waren an den Löscharbeiten beteiligt. (Foto: Kreisfeuerwehrverband Neustadt/Aisch-Bad Windsheim)
Zahlreiche Einsatzkräfte waren an den Löscharbeiten beteiligt. (Foto: Kreisfeuerwehrverband Neustadt/Aisch-Bad Windsheim)

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Als Geschäftsleiter des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Ansbach (ZRF AN) war Müllers Großprojekt der Bau der neuen Integrierten Leitstelle in Ansbach-Brodswinden, den er mit Elan und Herzblut vorantrieb.

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Katastrophenschutz ist Teamleistung

Überrascht, erfreut, dankbar und bescheiden reagierte der Geehrte im Kreistag auf die Auszeichnung. „Dann war nicht alles verkehrt“: Mit dieser Aussage blickte er auf 18 Jahre als Kreisbrandrat zurück. Die Ehrung sehe er als Anerkennung der Leistung der gesamten Feuerwehrführung im Landkreis Ansbach, denn „Sicherheit, Brandschutz und Katastrophenschutz sind immer Teamleistung und Erfolg in diesem Spektrum ist immer Teamsache“, so Müller. Er hofft, dass die Feuerwehren weiterhin diese hohe Anerkennung und Wertschätzung erfahren.

Der Nachfolger auf der Position des Kreisbrandrates steht bereits fest. Am 25. Oktober soll Christian Schmidt aus Dietenhofen sein Amt antreten.


Von tsr
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