Kovacs BVB-Pause mit einem Aber: „Faulenzen gibt es nicht“ | FLZ.de

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Veröffentlicht am 15.05.2026 12:03

Kovacs BVB-Pause mit einem Aber: „Faulenzen gibt es nicht“

Niko Kovac ist auch im Urlaub erreichbar. (Archivbild) (Foto: Bernd Thissen/dpa)
Niko Kovac ist auch im Urlaub erreichbar. (Archivbild) (Foto: Bernd Thissen/dpa)
Niko Kovac ist auch im Urlaub erreichbar. (Archivbild) (Foto: Bernd Thissen/dpa)

Urlaub ja, Dauer-Faulenzen nein: Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac freut sich nach einem sehr intensiven Jahr auf eine lange Auszeit, hat aber auch Arbeit für seine Spieler angekündigt. „Wir werden uns nach dem morgigen Spiel alle in den Urlaub verabschieden“, sagte der 54-Jährige vor der abschließenden Partie in der Fußball-Bundesliga bei Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr/Sky).

Für die Spieler, die nicht mit ihren Nationalteams zur Weltmeisterschaft in die USA, nach Kanada oder Mexiko fliegen, seien insgesamt etwa acht Wochen geplant. „Wir werden jetzt eine schöne Pause machen, runterkommen“, sagte Kovac. Mentaler und körperlicher Stress für die Spieler seien groß gewesen. Das war auch deshalb so, weil der BVB im vergangenen Sommer bei der Club-WM antrat und keine wirkliche Sommerpause hatte.

Kovac: „Die Jungs werden mit Sicherheit nicht faulenzen“

„Der Staff hat es sich verdient, genauso wie die Spieler“, sagte Kovac zum Urlaub, bemerkte mit Blick auf die Dauer aber auch: „Es hört sich viel an, ist es aber nicht. Eine Woche machen sie gar nichts und sieben Wochen arbeiten sie. Nicht mit uns, aber mit dem Programm, was sie bekommen.“ Kovac bekräftigte mit einem Schmunzeln: „Die Jungs werden mit Sicherheit nicht faulenzen. Ihr kennt mich ja: Faulenzen gibt es nicht.“

Auch er selbst kann nicht nur abschalten, ist telefonisch erreichbar. „Es kann schon sein, dass ich mich, wenn es klingelt, in den Flieger oder ins Auto setze und irgendwo hinfahre. Das kann alles passieren“, sagte er mit Blick auf mögliche Termine – zum Beispiel wegen Transfers. „Wir sind auf Abruf.“

Kovacs Fazit: Mit dem Gezeigten „sehr zufrieden“

Zur Spielzeit, die Dortmund als Tabellenzweiter der Bundesliga beendet, zog Kovac ein positives Fazit: „Wenn ich alles zusammenfasse, sind wir mit dem Gezeigten in dieser Saison sehr zufrieden“, sagte er.

Das Aus in den Playoffs um das Achtelfinale der Champions League gegen Atalanta Bergamo wurmte ihn allerdings. „Eine Runde zu wenig“, stellte Kovac fest und ergänzte: „Da sind wir selbst schuld, weil wir alles in unserer eigenen Hand hatten.“ Der BVB hatte das Hinspiel zu Hause 2:0 gewonnen und im Rückspiel 1:4 verloren.

© dpa-infocom, dpa:260515-930-83449/1


Von dpa
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