Kommunalwahl 2026: SPD-Ortsverein Dinkelsbühl präsentiert Stadtratsliste | FLZ.de

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Veröffentlicht am 14.11.2025 17:10

Kommunalwahl 2026: SPD-Ortsverein Dinkelsbühl präsentiert Stadtratsliste

Wollen in Dinkelsbühl wieder vermehrt soziale Themen auf die Agenda rücken: Die Kandidierenden des SPD-Ortsvereins wurden einstimmig nominiert. (Foto: SPD/Fritz Franke)
Wollen in Dinkelsbühl wieder vermehrt soziale Themen auf die Agenda rücken: Die Kandidierenden des SPD-Ortsvereins wurden einstimmig nominiert. (Foto: SPD/Fritz Franke)
Wollen in Dinkelsbühl wieder vermehrt soziale Themen auf die Agenda rücken: Die Kandidierenden des SPD-Ortsvereins wurden einstimmig nominiert. (Foto: SPD/Fritz Franke)

Der SPD-Ortsverein Dinkelsbühl hat seine Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl des Stadtrats nominiert.

In ihrer Begrüßung ging die Vorsitzende Melitta Thamm auf die „überall spürbare Stimmung eines Wechsels” ein, der nicht nur durch die gemeinsame OB-Kandidatin, sondern auch durch eine „hervorragende Liste” deutlich werde, heißt es in einer Pressemitteilung zur Nominierungsversammlung.

Der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Paul Beitzer, fasste einzelne Aspekte der Kommunalpolitik zusammen. Es gebe in Dinkelsbühl nicht zu wenig Bauplätze, vielmehr fehlten preiswerte Bauplätze. In der Presseerklärung wird auch die aktuelle Grundstückspolitik kritisiert: Es sei verfehlt und „zeige wenig Rücksicht auf zukünftige Generationen”, wenn die Stadt keine Grundstücke zurückbehalte und nicht verkaufe, um auch in Zukunft immer wieder Bauland anbieten zu können. Grundstücke dürften nicht als „Mittel zur Füllung der Haushaltskasse missbraucht werden”, es gehe auch um soziale Verantwortung.

Soziales Gewissen fehlt

Die historische Bausubstanz der Altstadt müsse erhalten bleiben, die zunehmende Verwandlung von Gebäuden in Ferienwohnungen zeige das derzeitige „Fehlen eines sozialen Gewissens für die Einwohner”, wird Beitzer weiter zitiert.

Dem Dinkelsbühler Ortsverein sei es gelungen, eine ausgewogene Liste zusammenzustellen. Mit elf Frauen habe die Liste einen hohen weiblichen Anteil, auch die Mischung von jüngeren und älteren Bewerbern sei ausgewogen, so die SPD. Jeder Bewerber und jede Bewerberin „brennt für seine Stadt”, Ideen und Schwerpunkte ergeben zusammengenommen eine Politik der Ausgewogenheit, der sozialen Verantwortung, der Aufgeschlossenheit gegenüber wirtschaftlichen Notwendigkeiten und dem Bewusstsein, in einer historischen Stadt zu leben und zu arbeiten.

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Jugendpflege braucht gute Ausstattung

Bei der Vorstellung der Kandidierenden ging Ortsvereinsvorsitzende Thamm unter anderem auf die Situation für junge Familien ein. Es fehlten Spielplätze außerhalb der Altstadt, eine zuverlässige Mittagsbetreuung und ein „gutes, mit reichlich Stunden ausgestattetes Team in der Stadtjugendpflege”.

Folgende Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich um ein Mandat für den Dinkelsbühler Stadtrat am 8. März 2026 (in der Reihenfolge des Wahlvorschlags): Melitta Thamm, Paul Beitzer, Ulrike Fees, Helmut Müller, Samantha Henderson-Künzler, Dr. Klaus Zwicker, Christine Spahlinger, Peter Cahn, Sibylle Fischer, Frank Schwarz, Daniela Metterlein, Rudolf Dworaczek, Luisa Hammerich, Manfred Sandmeir, Anna Leistner, Thomas Merz, Michael Greger, Paul Hettler, Angelika Cichon, Andreas Meyer, Ulrike Groß, Werner Wiedemann, Friedemann Emmert und Elke Held. Als Ersatzkandidaten wurden Christa Becker-Hauf und Patrick Hornung gewählt.
Alle Kandidatinnen und Kandidaten wurden einstimmig gewählt.


Von mk
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