Kinderzech-Endspurt in Dinkelsbühl mit Markus Söder | FLZ.de

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Veröffentlicht am 21.07.2024 20:03

Kinderzech-Endspurt in Dinkelsbühl mit Markus Söder

Mit Hut und Krone: Ministerpräsident Markus Söder besuchte die Kinderzeche. Neben ihm nahm Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer Platz, den die Dorfhauptmannschaft beim Festzug zum König „krönte“. (Foto: Markus Weinzierl)
Mit Hut und Krone: Ministerpräsident Markus Söder besuchte die Kinderzeche. Neben ihm nahm Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer Platz, den die Dorfhauptmannschaft beim Festzug zum König „krönte“. (Foto: Markus Weinzierl)
Mit Hut und Krone: Ministerpräsident Markus Söder besuchte die Kinderzeche. Neben ihm nahm Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer Platz, den die Dorfhauptmannschaft beim Festzug zum König „krönte“. (Foto: Markus Weinzierl)

Bei strahlendem Sonnenschein setzten die Aktiven der Dinkelsbühler Kinderzeche gestern zum Endspurt an, bevor das Heimatfest am Abend zu Ende ging. Beim großen Umzug am Nachmittag säumten Menschenmassen die Straßen der Altstadt, um den Tross der Kostümträger mitzuerleben. Unter den Zuschauern war auch Ministerpräsident Markus Söder.

Als nach dem Umzug auf dem Weinmarkt das gemeinsam gesungene „Schallet heute Jubellieder“ verklungen war, bekam Söder das Mikrofon überreicht. Der Ministerpräsident äußerte sich vom Gesehenen begeistert und sprach den vielen Mitwirkenden sein Kompliment aus. „Ihr wart sensationell“, so der Bayerische Ministerpräsident, der an seinen Kinderzechbesuch im Jahr 2015 erinnerte. Damals war er Finanzminister. Außerdem zeigte sich Söder mit einem Augenzwinkern überzeugt, dass die Franken Bayern erst schön und groß gemacht hätten.

Unsere Fotos zum Heimatfest finden Sie hier.

Hammer zum „König Christoph der B 25“ gekürt

Söder, der sich zu Umzugsbeginn mit OB Dr. Christoph Hammer und den weiteren Ehrengästen auf der Tribüne am Weinmarkt niedergelassen hatte, bekam nach kurzer Zeit einen neuen Platz angeboten: die Dorfhauptmannschaft trug ein Sofa herbei und forderte den Ministerpräsidenten sowie OB Hammer auf, es sich dort bequem zu machen. Die Dorfhauptmannschaft, die für den Umzug am zweiten Kinderzechsonntag traditionell eine spezielle Aktion vorbereitet, ernannte Hammer in Anspielung an den nach vielen Jahren nunmehr rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss zur Ostumfahrung zu „König Christoph der B 25“. Der Rathauschef wurde mit Krone, Zepter und rotem Mantel ausgestattet.

Bereits am Sonntagmorgen hatten die Besucher der Kinderzeche die Gelegenheit, in die Historie einzutauchen. Auf der Schwedenwiese vor den Toren der Stadt begann um 8.30 Uhr das Lagerleben der Schweden. Zwischen den Zelten wurde gekocht oder zum Zeitvertreib gespielt. In Gestellen waren die Piken und Harnische aufbewahrt. Die Brustpanzer zogen die Aktiven erst zu Stadtübergabe und Umzug an. In einem provisorischen Stall wurden die Pferde versorgt.

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Festspielvorstand Maximilian Mattausch äußerte sich gestern in einer ersten Bilanz sehr zufrieden mit dem Verlauf der diesjährigen Kinderzeche. Das Wetter sei hervorragend gewesen. Außerdem berichtete Mattausch von einer tollen Stimmung. Er habe aus den einzelnen Kinderzech-Gruppen entsprechend positive Rückmeldungen bekommen. Nicht zuletzt sei der Tanz auf dem Weinmarkt ausgesprochen gut besucht gewesen.

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