Am Samstag, 7. März, um 19.30 Uhr (Sporthalle Bleiche) empfangen die Regionalligahandballer des TSV Rothenburg eine Spielgemeinschaft aus Unterhaching und Taufkirchen, HT München. Gegen die wollen die Tauberstädter nach dem Ausrutscher in Allach wieder in die Erfolgsspur einbiegen. Erschwert wird dies von der dünnen Personaldecke.
Nach dem 28:39 in Allach hätte sich TSV-Trainer Valentin Akushka die Vorbereitung auf das Spiel gegen HT München – HT steht für Hachinger Tal – sicherlich anders vorgestellt. Da die Mehrzweckhalle wegen der Kommunalwahl am Sonntag, 8. März, komplett gesperrt war, entfiel das Montagstraining und für die beiden anderen Trainingseinheiten musste das Team in die Bleiche-Halle ausweichen, die man sich mit der Frauen- und der zweiten Mannschaft teilen musste.
Nicht nur die Trainingsorganisation, auch die Kaderplanung trieb Akushka in dieser Woche einige Sorgenfalten auf die Stirn. Hinter dem Einsatz der verletzten Dennis Orf und Srdjan Ilicin stehen große Fragezeichen. Und Felix Wack, Lukas Pfänder sowie Theo Erdmann werden im zeitgleich stattfindenden Derby der zweiten Mannschaft bei der HG Ansbach gebraucht. Um zusätzliche Wechselmöglichkeiten zu haben, werden vermutlich Spieler der an diesem Wochenende spielfreien A-Jugend in den Regionalligakader aufrücken.
Die von Johannes Borschel trainierten Münchner (4. Platz/25:9 Punkte) haben zuletzt etwas den Anschluss an die Tabellenspitze verloren. Nach einer überraschenden Niederlage in Lohr (30:35) und einer knappen Niederlage in Bayreuth (25:26) beträgt der Abstand zum Tabellenführer SG Regensburg bereits sechs Punkte. Da aber noch neun Spiele zu absolvieren sind, wird die Mannschaft aus dem Landkreis München alles daran setzen, weitere Pleiten zu vermeiden und den Abstand zur Tabellenspitze zu reduzieren.
Für Rothenburg (7./17:17) wird es wichtig sein, die stärkste Waffe der Gäste zu neutralisieren: das schnelle Konterspiel. Gelingt dies und werden die verletzten Spieler noch rechtzeitig fit, kann auch gegen HT München ein Heimsieg gelingen.