Geflügelpest im Aischgrund: Landratsamt gibt noch keine Entwarnung | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 12.02.2025 16:05

Geflügelpest im Aischgrund: Landratsamt gibt noch keine Entwarnung

Nicht nur rund um Gottesgab ist die Idylle gestört: Die Geflügelpest ist im Aischgrund zur Gefahr für Tiere geworden. (Foto: Paul Neudörfer)
Nicht nur rund um Gottesgab ist die Idylle gestört: Die Geflügelpest ist im Aischgrund zur Gefahr für Tiere geworden. (Foto: Paul Neudörfer)
Nicht nur rund um Gottesgab ist die Idylle gestört: Die Geflügelpest ist im Aischgrund zur Gefahr für Tiere geworden. (Foto: Paul Neudörfer)

Am 3. Februar hatte das Landratsamt eine Hiobsbotschaft übermittelt: Die Geflügelpest hat den Aischgrund erreicht, vor allem das Weihergebiet rund um Uehlfeld ist betroffen. Doch wie hat sich die Lage seitdem entwickelt? Eine Entwarnung kann die Kreisbehörde jedenfalls noch nicht geben.

„Eingesammelt wurden seit Beginn des aktuellen Geflügelpestgeschehens insgesamt 41 Vögel, die uns von Bürger als verendet gemeldet wurden“, schreibt Susanne Schwab vom Büro des Landrates. Schwäne, Graugänse, Nilgänse und Fischreiher. Der Schwerpunkt liege bei Peppenhöchstädt und Demantsfürth. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat bisher 13 Vögel als H5N1-positiv – also mit der neuen Vogelgrippe-Variante infiziert – bestätigt. Die weiteren Ergebnisse stehen noch aus.

Weitere tote Tiere bei Dachsbach gefunden

In der Zwischenzeit wurden in Dachsbach-Göttelbrunn weitere tote Tiere gefunden. Das Landratsamt berichtet von fünf Gänsen und einem Schwan, die dort eingesammelt wurden. Bislang steht fest: Das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen hat allgemein „aviäre Influenza“ festgestellt, nun liegt es beim FLI, das Virus näher zu bestimmen.

Je ein Vogel wurde außerdem im Emskirchener Ortsteil Hohholz und in Markt Nordheim-Kottenheim gemeldet. Nach der Beprobung gab es jedoch Entwarnung: „Diese waren AI-negativ“, also nicht von der Vogelgrippe betroffen, schreibt Schwab.

Auf Menschen nicht übertragbar

Doch was bedeutet das für die Bürger? „Bisher gab es von Seiten des Landratsamtes noch keine Einschränkungen – keine Allgemeinverfügung mit zum Beispiel einem Aufstallungsgebot“, so Schwab. „Es wurde lediglich eine Empfehlung zur gewissenhaften Einhaltung der allgemein gültigen Biosicherheitsmaßnahmen in Geflügelbetrieben sowie in der Hobbyhaltung ausgesprochen.“ Ob eine Allgemeinverfügung nötig wird? „Das ist je nach weiterem Verlauf des Geschehens abzuwarten“, das man genau beobachte. Das Landratsamt befindet sich im engen Kontakt zu den benachbarten Kommunen und der Regierung. Die Krankheit ist auf Menschen kaum übertragbar, bislang sind weltweit nur wenige derartige Fälle bekannt.

Das könnte Sie auch interessieren
Letztes Jahr im Amt: Renate Ixmeier zieht sich bald als Kreisbäuerin zurückAnsteckende Newcastle-Krankheit ist zurück: Das sollten Geflügelhalter beachtenLandwirte aus Voggendorf und Rauschenberg machten sich um den Kiebitz verdient„Mit meinem Hund in der Natur”: Jägervereinigung Feuchtwangen bietet Kurs an„Malus” lange Reise: Diespecker Mäusebussard durfte wieder zurück in die FreiheitEdle Hüllen für die Wurst: Produktion und Handel mit Naturdärmen in NeuhofWeniger Gartenvögel in der Region: LBV stellte Ergebnisse der Zählaktion vorDie Fraktionen des Neustädter Kreistags hadern mit der BundespolitikMuss Rügland das Osterfeuer wegen der Laichzeit von Amphibien verschieben?Fotoclub Feuchtwangen kürt gleich zwei Bilder des JahresRote Zahlen: Wo kann der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim sparen?Mehr als eine Leidenschaft: Zwei Tierfreundinnen eröffnen Hundeschule in NeustadtVögel füttern, aber richtig: Darauf sollten Sie im Winter bei Meise und Co. achtenRaubtier-Asyl in Ansbach droht Worst-Case-Szenario: „Einfach keine Perspektive”30 Jahre und 300.000 Rinder später: Ansbacher Auktionator geht in Rente
north