Eigentlich sollte es am 4. Juli auf dem Flugplatzgelände in Kaserne in Katterbach eine große Party mit Freunden und Nachbarn werden. Doch wegen „der operativen Anforderungen und des geopolitischen Umfelds” bleiben die Militärs jetzt unter sich.
Auf das „großartige Freedom Fest“, das am 4. Juli anlässlich des 250. Jahrestags der Vereinigten Staaten stattfindet, hatte sich die US-Garnison in Ansbach „seit Langem gefreut”, bekundet sie in einer Pressemitteilung.
Beim Event auf dem Flugplatz Katterbach sollten der Army zufolge „unsere Freunde und Nachbarn aus der Gastnation” willkommen geheißen werden. Eine gemeinsame Feier von Soldatinnen und Soldaten sowie externen Gästen war das Ziel.
Nach „sorgfältiger Abwägung der aktuellen operativen Anforderungen sowie des allgemeinen geopolitischen Umfelds” hat die Garnison nun die Entscheidung getroffen, die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag in ihrem Umfang zu reduzieren. Der Fokus steht laut dem Schreiben auf den Soldatinnen und Soldaten sowie ihren Familien und dem Personal. Die diesjährige Veranstaltung wird nicht für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich sein.
Diese Entscheidung sei nicht leichtfertig getroffen worden. Seit Jahrzehnten böten Gemeinschaftsveranstaltungen wie die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag eine wichtige Gelegenheit, die Bande zwischen Amerikanerinnen und Amerikanern und Deutschen zu stärken. „Wir sind unseren Partnern in der Gastnation nach wie vor zutiefst dankbar für ihre anhaltende Unterstützung und Freundschaft”, schreibt die US-Army. Die Garrison Ansbach möchte mit ihrem Schreiben ihr Engagement „für die dauerhafte Beziehung zur Region Ansbach” bekräftigen und freut sich auf künftige gemeinsame Feste.