Beim European Grand Prix in Lilleshall kam die Bogenschützin Franziska Göppel aus Wassertrüdingen nicht über die erste K.-o.-Runde hinaus.
Als Teil der Nationalmannschaft reiste die 19-Jährige nach England. Die Anlage im Norden von Birmingham bot gute Bedingungen und war Göppel von der Nachwuchs-Europameisterschaft vergangenes Jahr bekannt. Allerdings spielte die Gesundheit der aktuellen deutschen Hallenmeisterin der Damen nicht mit.
Durch eine starke Erkältung gehandicapt kam Göppel im Compoundwettbewerb der Frauen auf 644 Ringe und damit auf Platz 38 von 43 Teilnehmerinnen in der Qualifikation. Geschossen wurden zweimal 36 Pfeile, wobei Göppel in der ersten Runde 318 Ringe erzielte und in der zweiten 326.
In der K.-o.-Runde traf Göppel auf die Britin Isabelle Carpenter und musste sich mit 132:136 Ringen beugen. Nach gutem Start (29:28, 26:26, 27:25) ging ihr die Puste aus (25:28, 25:29).
„Es wäre mehr drin gewesen, aber angesichts meiner Verfassung war die Leistung in Ordnung“, berichtet Göppel. Bei der Europameisterschaft im Vorjahr hatte Göppel 653 Ringe in der Qualifikation erzielt. Ihre Bestleistung liegt noch weit darüber.
Anfang Mai steht der nächste internationale Wettkampf an – der European Youth Cup in Slowenien.