Falsche Ferienhäuser: Fake-Angebote leichter erkennen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 11.02.2026 12:39

Falsche Ferienhäuser: Fake-Angebote leichter erkennen

Besonders günstige Preise und fehlende Kontaktdaten sind häufige Warnsignale für betrügerische Urlaubsangebote. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Besonders günstige Preise und fehlende Kontaktdaten sind häufige Warnsignale für betrügerische Urlaubsangebote. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Besonders günstige Preise und fehlende Kontaktdaten sind häufige Warnsignale für betrügerische Urlaubsangebote. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Wer einen Urlaub plant, möchte oft viel Komfort für möglichst wenig Geld. Da ist die Freude groß, wenn man ein Schnäppchen findet. Manche Angebote wirken zu schön, um wahr zu sein – und in einigen Fällen sind sie das auch nicht. So kann es sich dabei um Angebote von Betrügern handeln, warnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz (VZ-RLP).

Handelt es sich um ein solches Angebot, existiert die Unterkunft in vielen Fällen gar nicht. Wer dann also die Reise antritt und die vermeintliche Unterkunft erreicht, steht dann ohne Übernachtungsmöglichkeit da. Das bereits gezahlte Geld sieht man meist auch nicht wieder.

Augen auf beim Angebot

Um nicht in die Falle zu tappen, sollte das Angebot bereits vor dem Buchen ausgiebig untersucht werden. In der Regel verstecken sich hier schon erste Warnsignale. Dabei kann bereits ein genauerer Blick auf den Preis helfen. Ist er besonders niedrig und liegt deutlich unter dem üblichen Niveau der Region, ist das Risiko größer, dass es sich um ein Fake-Angebot handelt.

Ebenso suspekt ist es, wenn ein persönlicher Kontakt mit dem Anbieter nur schwer oder gar nicht möglich ist. Findet die Kommunikation nur per Mail oder Messenger statt und Anrufe bleiben unbeantwortet, kann das ein Anzeichen für ein trügerisches Angebot sein, so die Verbraucherzentrale. Generell sollten bei unvollständigen Kontaktdaten oder Impressumangaben die Alarmglocken läuten.

Tipp: Wer die Unterkunft selbst prüfen möchte, hat dafür ein paar Mittel. Mithilfe einer Rückwärtssuche der Bilder kann geschaut werden, wo die Fotos sonst noch verwendet wurden. Befinden sie sich bereits in Inseraten von anderen Anbietern, handelt es sich wahrscheinlich um einen Betrug.

Besser abgesichert mit der richtigen Zahlungsart

Wichtig ist es, auf die Zahlungsmethode zu achten. Wenn die Zahlung als Vorkasse per Überweisung oder mit Hilfe eines Bargeldtransferdienstes wie Western Union oder MoneyGram erfolgen soll, sollte das Angebot noch einmal genauer geprüft werden. Denn wenn etwas schiefgeht, kann das Geld nur noch selten zurückgeholt werden. Stattdessen sollte mit der Kreditkarte oder per Lastschrift gezahlt werden, um eine spätere Rückbuchung zu erleichtern.

Betrug entdeckt – was nun?

Wer ein Angebot von Betrügern findet und als solches identifiziert, sollte sofort den Betreiber des Buchungsportals informieren und Anzeige bei der Polizei erstatten, so die Verbraucherzentrale. Die Polizei kann entweder bei der örtlichen Polizeidienststelle oder über das Portal der Onlinewache eingeschaltet werden.

Zusätzlich dazu sollten potenzielle Beweise gesichert werden. Sämtliche Kommunikation, ob per Mail oder Messenger sowie Buchungsbestätigungen und Zahlungsnachweise sollten gespeichert und aufbewahrt werden.

© dpa-infocom, dpa:260211-930-671932/1


Von dpa
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