Mit rund 60 Einsatzkräften und einer Abordnung des technischen Hilfswerks wurde am Spätnachmittag des Dienstags ein Waldbrand bei Burgbernheim (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) bekämpft und nach rund 30 Minuten auch gelöscht. Die Brandursache ist noch unklar.
Wie Rainer Weiskirchen, Sprecher der Landkreisfeuerwehren, berichtet, habe ein Radfahrer gegen 17.15 Uhr den Brand entdeckt und einen Notruf abgesetzt. Anschließend lotste der Mann vom Straßenrand aus die Wehren auf den schnellsten Weg zum Einsatzort.
Dort angekommen stellten die Einsatzkräfte – die Feuerwehren aus Burgbernheim und aus Rothenburg mit Wasser führenden Fahrzeugen sowie fünf weitere Wehren aus dem unmittelbar angrenzenden Landkreis Ansbach – ein Waldstück in einer Größe von 50 auf 100 Metern im Vollbrand fest. Dass sich die Flammen noch nicht weiter ausgebreitet hatten, sei Weiskirchen zufolge auf der einen Seite einem Weg zu verdanken, den das Feuer nicht überwinden konnte, auf der anderen Seite der noch recht grünen Vegetation. „Es ist einfach noch nicht so trocken wie im Hochsommer.”
Die Flammen wurden zunächst aus den eigenen Tanks bekämpft und zusätzlich wurde ein Pendeldienst zu den Hydranten im nahen Ort Bräunsfelden eingerichtet. Nach rund einer halben Stunde sei das Feuer abgelöscht gewesen, so Weiskirchen, die Feuerwehr aus Burgbernheim habe den Bereich anschließend mit einer Wärmebildkamera abgesucht, um sicher zu gehen, dass keine Glutnester mehr vorhanden sind. Diese Wehr übernimmt auch die Brandwache.
Zur Ursache des Brandes wie auch zur Höhe des Sachschadens sind noch keine Angaben möglich. Von den Einsatzkräften wurde niemand verletzt. Erst am Montag hatte es auf dem Bocksberg bei Ansbach gebrannt. Dort zerstörten die Flammen das Unterholz auf rund 5000 Quadratmetern.
Der Deutsche Wetterdienst warnt: Das milde und trockene Wetter steigert aktuell die Gefahr für Waldbrände. Für einige Regionen in Bayern hat er die höchste Gefahrenstufe ausgerufen.