Erneuter Aufstieg führt die Tennis-Herren-40 in die Landesliga | FLZ.de

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Veröffentlicht am 10.07.2024 10:25

Erneuter Aufstieg führt die Tennis-Herren-40 in die Landesliga

Das Aufstiegsteam der SG TSV/DJK Herrieden, hinten von links: André Meier, Markus Maurer, Michael Meier, Christian Treffer und Matthias Brunner. Vorne von links: Martin Schmidt, Markus Seitz, Torsten Schumann und Thomas Schmidt. (Foto: Jonas Schumann)
Das Aufstiegsteam der SG TSV/DJK Herrieden, hinten von links: André Meier, Markus Maurer, Michael Meier, Christian Treffer und Matthias Brunner. Vorne von links: Martin Schmidt, Markus Seitz, Torsten Schumann und Thomas Schmidt. (Foto: Jonas Schumann)
Das Aufstiegsteam der SG TSV/DJK Herrieden, hinten von links: André Meier, Markus Maurer, Michael Meier, Christian Treffer und Matthias Brunner. Vorne von links: Martin Schmidt, Markus Seitz, Torsten Schumann und Thomas Schmidt. (Foto: Jonas Schumann)

Spannender hätte es nicht kommen können: Am letzten Spieltag der Nordliga 1 gewannen die Tennis-Herren-40 der SG TSV/DJK Herrieden das Aufstiegs-Endspiel gegen den favorisierten SC Worzeldorf Nürnberg mit 5:4 und spielen nach der zweiten Meisterschaft in Folge künftig in der Landesliga 2.

In der entscheidenden Partie trafen mit Herrieden und Worzeldorf die mit Abstand stärksten Mannschaften der Nordliga 1 aufeinander. Die Gäste hatten die Landesliga im Vorjahr nur aufgrund einer Spielabsage „zwangsverlassen“ müssen und traten auch in Herrieden mit den slowenischen Spielertrainern Matjaz Zorko und Aljosa Gomzi sowie Sascha Albert, ihrer starken Nummer eins, an.

Aus der ersten Einzelrunde, die teils bei böigem Wind ausgetragen wurde, ging die SG durch überzeugende Siege von Thomas Schmidt (gegen Gomzi) und Markus Seitz mit einer 2:1-Führung hervor. Nur André Meier musste sich im Matchtiebreak mit einer Zerrung gegen den gut aufspielenden Jörg Dittrich geschlagen geben.

In den Abschlusseinzeln nahm die Dramatik zu

In den drei Abschlusseinzeln nahm die Dramatik zu, die Spannung war förmlich zum Greifen. An Position fünf lag Matthias Brunner als klarer Favorit schon deutlich in Front, ehe es noch in den Matchtiebreak ging, den er dann verdient gewann. An Position eins und drei lieferten sich Torsten Schumann und Markus Maurer gnadenlose Rallyes mit Sascha Albert und Matjaz Zorko.

Beide gingen dabei an ihr absolutes Limit – immer wieder lautstark nach vorne gepeitscht vom Herrieder Stab. Maurer gewann die Schlacht gegen Zorko am Ende hauchdünn mit 10:8 im Matchtiebreak, ehe es Kapitän Schumann vorbehalten war, mit einem 7:6, 7:5 gegen Albert für die umjubelte und nie erwartete vorzeitige Entscheidung nach den Einzeln zu sorgen. Die drei Doppel wurden zu fortgeschrittener Stunde den sympathischen Gästen überlassen, die als Zweite ebenfalls noch Chancen auf den Aufstieg haben.

Mannschaftliche Geschlossenheit und der enorme Siegeswille zahlten sich aus

Auf Herrieder Seite zahlten sich nicht nur im Aufstiegs-Finale die absolute mannschaftliche Geschlossenheit und der enorme Siegeswille aus. Im Saisonverlauf wurde immer wieder etwas rotiert, was der Ausrichtung und Stärke des Teams jedoch nie einen Ablass tat.

Als Aufsteiger in der Liga feierte man zunächst zwei 7:2-Siege gegen den TC Dietenhofen und beim TC Goldbach Nürnberg, ehe der TC Roßtal glatt mit 9:0 geschlagen wurde. Weiter ging es mit einem 6:3 beim TC Roth bei Nürnberg, gefolgt von einem 9:0 beim TC Rednitzhembach. Das 5:4 gegen den SC Worzeldorf war nun der krönende Abschluss und der Aufstieg ein wunderbares selbstgemachtes Geschenk im 50. Jahr der Abteilungsgeschichte.

Die tennisverrückten Routiniers traten doppelt auch bei den Herren an

Ein besonders beeindruckender Aspekt des Erfolgs ist die Tatsache, dass die tennisverrückten Routiniers an allen Spielwochenenden doppelt antraten und neben den Herren 40 auch noch das komplette Herren-Team in der Nordliga 1 bildeten. Gerade diese Doppelbelastung machte die Saison zu einer immensen Herausforderung, die mit einem gemeinsamen Kraftakt gemeistert werden konnte.

Kaum zu glauben, dass die Wettkampfrunde ohne größere Verletzungen über die Bühne ging und die ersten Herren mit einem Altersschnitt von mehr als 45 Jahren in der Spielklasse gegen teils über 20 Jahre jüngere Teams den 3. Platz erreichten. Auch das Derby gegen den FC/DJK Burgoberbach ging mit 7:2 an Herrieden.

Zweite Herren-40-Mannschaft agiert im vorderen Drittel der Nordliga 3

Zudem wurde noch eine zweite Herren-40-Mannschaft gegründet, die mit guten Spielern aus dem bisherigen Stammkader in der Nordliga 3 im vorderen Ligadrittel agiert. Die erste Formation will im neuen Jahr in der Landesliga 2 weiterhin eine sehr gute Rolle spielen und auch im Herrenbereich zeichnet sich durch mehrere Neuzugänge und Rückkehrer eine Entspannung der Situation mit neuen sportlichen Perspektiven ab.


Von Christian Treffer
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