In Neustadt/Aisch ist am frühen Dienstagmorgen erneut ein Wohnhaus in der Buchberg-Siedlung durchsucht worden. Wie mehrere Anwohnende übereinstimmend berichten, sollen Spezialkräfte der Polizei mit Gewalt in das Haus eingedrungen sein. Die Razzia lief über Stunden.
Das Haus war bereits am 22. Oktober Ziel einer Durchsuchungsaktion unter Federführung der Staatsanwaltschaft Frankfurt. Sie ermittelt gegen einen 50-Jährigen „wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz und der Geldwäsche”.
Der Geschäftsmann wohnte zumindest zeitweise in Neustadt, auch am Klingelschild ist der entsprechende Nachname angeschrieben. Das große Anwesen verbirgt sich hinter hohen Mauern, ist kaum einsehbar. Am Gartentor warnt ein Schild Neugierige deutlich: „Betreten verboten”, darüber ein Hund.
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