Im Fall eines tödlichen Schwert-Angriffs an einer Schule in Schweden ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt gegen eine 15-Jährige wegen des Verdachts auf Vorbereitung zum Mord. „Sie hat sich in derselben Online-Umgebung aufgehalten wie der Mann, der wegen des Verdachts auf Mord und versuchten Mord im Zusammenhang mit der Tat an der Schule in Fagersta in Untersuchungshaft sitzt“, teilte die Staatsanwaltschaft mit. In den Ermittlungen zu dem Angriff, bei dem eine 17-Jährige starb, seien „umfangreiche Chatverläufe“ entdeckt worden, in die mehrere junge Menschen involviert gewesen seien.
Die Polizei habe die Wohnanschrift des verdächtigten Mädchens durchsucht und Gegenstände beschlagnahmt, die nun untersucht werden. „Anschließend wurde das Mädchen vom Sozialdienst in Obhut genommen“, sagte der zuständige Staatsanwalt Adolf Oleszkiewicz laut der Mitteilung. Es werde nicht verdächtigt, an dem Angriff beteiligt gewesen zu sein.
Der mutmaßliche 18 Jahre alte Täter sitzt nach der Attacke vor drei Wochen in Untersuchungshaft. Er soll an der Schule in der Stadt Fagersta nordwestlich von Stockholm ein 17-jähriges Mädchen erstochen sowie drei Schüler zwischen 12 und 17 Jahren verletzt haben, zwei davon schwer. Sein Motiv ist noch unklar.
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