Erleichterung in Langensteinach: Spatenstich fürs Baugebiet ist endlich erfolgt | FLZ.de

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Erleichterung in Langensteinach: Spatenstich fürs Baugebiet ist endlich erfolgt

Spatenstich für das neue Baugebiet in Langensteinach: (von links) Martin Müller, Hermann Schuch, Wolfgang Lampe, Martin Barthelme (Müller Hoch- und Tiefbau GmbH aus Gerolzhofen), Günter Steinmüller (Newo Bau GmbH aus Theres-Horhausen) und Helmut Ludwig (Ingenieurbüro Heller aus Herrieden).  (Foto: Gerhard Krämer)
Spatenstich für das neue Baugebiet in Langensteinach: (von links) Martin Müller, Hermann Schuch, Wolfgang Lampe, Martin Barthelme (Müller Hoch- und Tiefbau GmbH aus Gerolzhofen), Günter Steinmüller (Newo Bau GmbH aus Theres-Horhausen) und Helmut Ludwig (Ingenieurbüro Heller aus Herrieden). (Foto: Gerhard Krämer)
Spatenstich für das neue Baugebiet in Langensteinach: (von links) Martin Müller, Hermann Schuch, Wolfgang Lampe, Martin Barthelme (Müller Hoch- und Tiefbau GmbH aus Gerolzhofen), Günter Steinmüller (Newo Bau GmbH aus Theres-Horhausen) und Helmut Ludwig (Ingenieurbüro Heller aus Herrieden). (Foto: Gerhard Krämer)

Viele Jahre war es im Dorf ein immer wieder geäußerter Wunsch, im Uffenheimer Ortsteil Langensteinach endlich ein neues Baugebiet auszuweisen. Jetzt wird Vollzug gemeldet – es erfolgte der offizielle Spatenstich für neun Bauplätze.

Lange habe man das Baugebiet „Am Hohlacher Weg II“ auf der Agenda gehabt, erläuterte Bürgermeister Wolfgang Lampe beim Ortstermin, zu dem auch Vertreter der Baufirmen und des beauftragten Ingenieurbüros gekommen waren. Doch immer wieder sei es aus ganz unterschiedlichen Gründen zu Verzögerungen gekommen, so der Bürgermeister. „Nun aber gibt es Baurecht, wir können loslegen.“ Nachdem auch die archäologische Untersuchung im August 2025 keine Funde ans Tageslicht befördert hatte, können die Bagger demnächst anrollen.

.„Es ist wichtig, für die junge Generation, Bauplätze zu schaffen“, betonte Lampe in seiner kurzen Ansprache weiter, und verriet, dass das Projekt eine Herzensangelegenheit seines Stellvertreters Hermann Schuch sei, der in Langensteinach als Ortssprecher fungiert. Dieser bestätigte dies und verwies darauf, wie wichtig es für die Entwicklung des Dorfes sei, wenn die jungen Familien hierbleiben könnten. Diese Aussage untermauerte Schuch mit Zahlen: So gebe es aktuell im Ort rund 25 Kinder im Grundschulalter und jünger. Ausdrücklich bedankte er sich sodann beim Bürgermeister und seinen Stadtratskollegen, die für die Erschließung trotz angespannter Haushaltslage Geld eingeplant hätten. .

Drei Grundstücke sind schon verkauft

Zum aktuell viel gehörten Stichwort „Innen statt Außen“ erklärte Schuch, dass im Ort selbst leider nichts zu bekommen sei, so dass Nachverdichtung eben nicht machbar gewesen wäre. Angst, dass die Bauplätze nicht verkauft werden könnten, müsse man nicht haben, denn schon jetzt stünden drei Bauwerber beziehungsweise Bauwerberinnen mit Bezug zu Langensteinach oder Kleinharbach in den Startlöchern, die ihre Grundstücke bereits erworben hätten. Zu den von Lampe angesprochenen Verzögerungen erklärte Schuch, dass diese in erster Linie durch Änderungen im Baurecht verursacht worden seien.

Insgesamt werden im Norden von Langensteinach neun Bauplätze in Größen zwischen 690 und 800 Quadratmetern erschlossen. Eines der Areale ist laut Verwaltung für ein Mehrfamilienhaus vorgesehen. Der Preis für einen erschlossenen Bauplatz liegt bei 82 Euro je Quadratmeter.

Die Entwässerung des Baugebietes erfolgt laut Martin Müller, Fachbereichsleiter Tiefbau bei der Stadt Uffenheim, im Trennsystem. Das Abwasser wird über das bestehende Mischwasser-Kanalnetz der Kläranlage zugeführt, das Regenwasser wird in die Steinach abgeleitet. Im Zuge der Erschließung werden auf den Grundstücken darüber hinaus Retentionszisternen mit etwa 13 Kubikmetern Gesamtvolumen – davon sind rund fünf Kubikmeter als Rückhaltevolumen vorgesehen – eingebaut und von den Grundstückseigentümern beim Kauf des Grundstückes mit erworben. Die Fertigstellung der Erschließung ist für Ende Juli geplant.


Von Gerhard Krämer [GERHARD KRÄMER] (kraemergerhard@t-online.de)
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