Elversberg jubelt nach Blitzstart gegen FC Augsburg | FLZ.de

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Veröffentlicht am 17.10.2026 17:52

Elversberg jubelt nach Blitzstart gegen FC Augsburg

Torschütze Lasse Günther jubelt nach dem 2:0. (Foto: Uwe Anspach/dpa)
Torschütze Lasse Günther jubelt nach dem 2:0. (Foto: Uwe Anspach/dpa)
Torschütze Lasse Günther jubelt nach dem 2:0. (Foto: Uwe Anspach/dpa)

Nach einem Blitzstart gegen den FC Augsburg hat Neuling SV Elversberg seinen dritten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga gefeiert. Der Dorfverein beendete mit dem 4:3 (3:1) erst mal den Höhenflug der Mannschaft von Trainer Manuel Baum, die zuvor ein 2:2 gegen den FC Bayern erkämpft hatte.

Nach nicht einmal einer halben Stunde schauten die Gäste völlig konsterniert drein: Lukas Petkov (4. Minute) und Lasse Günther (7.) hatten die Saarländer früh in Führung gebracht. Vor 9.307 Zuschauern in der Stadion-Baustelle an der Kaiserlinde köpfte Maximilian Rohr (28.) zum 3:0 ein. Fabian Rieder (45.+9/Handelfmeter), Joker Michael Gregoritsch (76./Foulelfmeter) und Mert Kömür (90.) trafen für Augsburg. Den vierten Treffer für Elversberg erzielte Frederik Schmahl (89.), ehe Noel Futkeu den Ball bei einem weiteren Elfmeter an die Late drosch (90.+8).

Wieder ein furioser Heimauftritt

Die Elversberger glänzten zu Hause wie schon beim 3:2 gegen Leverkusen und beim 1:2 gegen den Meister aus München. Nach nicht einmal zwei Minuten musste erst mal der schlappe Spielball ausgewechselt werden. Kurz danach gab es zur Verblüffung aller Videobeweis: Schiedsrichter Florian Exner ging zum Bildschirm an der Seitenlinie - und gab Elfmeter. Chrislain Matsima hatte ein Handspiel begangen. Petkovs Schuss vom Punkt hielt dann erst FCA-Keeper Finn Dahmen, aber der Ex-Augsburger traf im Nachsetzen zum 1:0.

Elversberg beendet Torflaute kurz- und schmerzlos

Die Elversberger machten gerade so weiter. Bei einem Konter spielte Maurice Krattenmacher quer zu Günther und der schlenzte den Ball ins Tor. Nach zuletzt zwei Spielen ohne eigenes Tor hatte der Aufsteiger diese Flaute rasch beendet. 

Viele Augen waren auf Robin Fellhauer gerichtet: Der Ex-Elversberger hatte gegen die Bayern nach nur 8,4 Sekunden getroffen - Bundesliga-Rekord. Doch auch Fellhauer konnte Augsburg kaum helfen: Mit einem Kopfball bescherte Rohr den Saarländern ein weiteres Tor.

Zweiter Elfer nach VAR lässt Augsburg hoffen

Die Fuggerstädter meldeten sich tief in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zurück. Exner gab erneut nach VAR einen Handelfmeter - Rieder gelang der Anschlusstreffer. Seine Aufholjagd startete Augsburg mit dem eingewechselten Stürmer Gregoritsch.

Die Angriffsversuche der Baum-Elf waren zunächst nicht zwingend genug, doch dann räumte Lukas Pinckert Hennes Behrens ab und Gregoritsch verkürzte per Strafstoß auf 2:3. Mit dem nächsten Videobeweis verweigerte Exner in der 88. Minute dem FCA einen Elfmeter und den möglichen Ausgleich, ehe es am Ende hüben wie drüben noch mal richtig turbulent wurde.

© dpa-infocom, dpa:261017-930-854884/1


Von dpa
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