Veröffentlicht am 14.08.2022 15:09

Einsatzleiter der Polizei singt Loblied auf die Festivalbesucher

Auch er ist Stammgast beim Festival: Einsatzleiter Stefan Schuster. (Foto: Manfred Blendinger)
Auch er ist Stammgast beim Festival: Einsatzleiter Stefan Schuster. (Foto: Manfred Blendinger)
Auch er ist Stammgast beim Festival: Einsatzleiter Stefan Schuster. (Foto: Manfred Blendinger)

Jede Menge Musik und gute Laune, keine Gewalt und kaum Diebstähle: Das Taubertal-Festival beweist bisher wieder einmal seinen friedlichen Charakter.

Stefan Schuster, Einsatzleiter der Polizei, nannte das Geschehen in seinem Bericht am Sonntag unauffällig und überschaubar. Die Vorfreude auf das Finale dominiert aus der Sicht des Ersten Polizeihauptkommissars. „Für Handgreiflichkeiten oder übertriebene Späße blieb angesichts eines prall gefüllten Programms offensichtlich wenig Raum“, erklärte er.

Kleinere Reibereien und Unstimmigkeiten wurden durch den Ordnungsdienst oder Polizeikräfte im Gespräch geklärt. Nichts gebracht hat alles Reden bei einem kuriosen Duo. Ein 18-Jähriger und ein 19-Jähriger waren ohne Eintrittsbändchen auf dem eingefriedeten Campingplatz auf dem Plateau über der Tauber unterwegs, um Pfandflaschen einzusammeln. So oft der Sicherheitsdienst einen Platzverweis aussprach, so oft kehrten sie zurück, um ein paar Cent aus dem Pfand zu ergattern. Am Ende kassierten sie eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs und Leistungserschleichung.

Stark gefragt war der besondere Service der Rothenburger Inspektion, direkt an der Barbarossabrücke eine eigene Wache für das Festival zu betreiben. Allerdings ging es auch hier bisher nicht um schwere Delikte, sondern vor allem um Fund- und Verlustanzeigen von Mobiltelefonen. „Wir versuchen, Handys und Eigentümer wieder zusammenzuführen“, sagte Einsatzleiter Stefan Schuster. Diebstähle spielen nach seiner Zwischenbilanz bei der 25. Auflage des Festivals nur eine kleine Nebenrolle.

Manfred Blendinger

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