DOSB hat gewählt: Wer wird Olympia-Bewerber? | FLZ.de

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Veröffentlicht am 26.09.2026 05:02, aktualisiert am 26.09.2026 11:40

DOSB hat gewählt: Wer wird Olympia-Bewerber?

DOSB-Präsident Thomas Weikert (r) eröffnete die Mitgliederversammlung. (Foto: Marijan Murat/dpa)
DOSB-Präsident Thomas Weikert (r) eröffnete die Mitgliederversammlung. (Foto: Marijan Murat/dpa)
DOSB-Präsident Thomas Weikert (r) eröffnete die Mitgliederversammlung. (Foto: Marijan Murat/dpa)

Das Rennen zwischen München und Köln-Rhein-Ruhr um die Rolle des deutschen Olympia-Bewerbers für 2036, 2040 oder 2044 ist entschieden. Das Ergebnis der geheimen Wahl bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds in Baden-Baden soll aber erst ab 13.45 Uhr im Rahmen einer ARD-Übertragung verkündet werden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier soll verraten, ob die Kandidatur aus Bayern oder aus Nordrhein-Westfalen für das weitere Verfahren beim Internationalen Olympischen Komitee gemeldet wird.

Stimmberechtigt bei dem Votum im Kurhaus von Baden-Baden waren die 42 olympischen Spitzenverbände mit je drei Stimmen sowie die persönlichen Mitglieder und die Präsidiumsmitglieder des DOSB. So waren 141 Stimmen zu vergeben. Die Entscheidung fiel im ersten Wahlgang. Vieles deutete vor der Wahl auf ein enges Rennen zwischen den beiden verbliebenen Bewerbern hin.

Hamburgs Projekt war schon Ende Mai bei einem Bürgerentscheid in der Hansestadt durchgefallen. Berlin zog seine Bewerbung zwei Tage vor der DOSB-Entscheidung zurück, nachdem bei der Abgeordnetenhaus-Wahl am Sonntag die Olympia-Befürworter im Roten Rathaus abgewählt worden waren. 

„Der Weg war typisch deutsch“

DOSB-Präsident Thomas Weikert würdigte den mehrjährigen Weg der Auswahl des nationalen Bewerbers um Olympia und Paralympics als modern, transparent und erfolgversprechend. „Mancher mag sagen, der Weg war typisch deutsch“, ergänzte Weikert. Nach zuletzt sieben gescheiterten Olympiaprojekten für Winter- und Sommerspiele heile der aktuelle Prozess aber „Bewerbungswunden der Vergangenheit und löst Zweifel auf“.

Der neue Sport-Staatsminister Ronald Rauhe warb für eine Bewerbung, die Menschen begeistern könne. „Vielleicht ist es genau das, was Deutschland gerade gut gebrauchen kann: ein großes gemeinsames Ziel. Wenn wir gemeinsam an etwas glauben, dann können wir gemeinsam etwas erreichen“, sagte der Kanu-Olympiasieger.

© dpa-infocom, dpa:260926-930-746848/2


Von dpa
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