Nach einem Hinweis auf ein illegales Reisegewerbe hat die Polizei Dinkelsbühl am Montagvormittag den Betrieb eines mobilen Gold- und Antiquitätenankaufs gestoppt. Zuvor war den Beamten eine Zeitungsbeilage aufgefallen, in der der Ankauf von Schmuck, Gold und Antiquitäten in der Lobby eines Hotels im Gaisfeld beworben wurde.
Bei einer Kontrolle vor Ort gegen 11.30 Uhr versuchte einer der beiden beteiligten Goldankäufer zunächst, zu Fuß zu flüchten. Die Polizei leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen ein und spürte den Mann wenig später in einem nahegelegenen Café auf. Dort versuchte er offenbar, sich auf der Toilette zu verstecken.
Die anschließenden Ermittlungen und die Rücksprache mit der Stadt Dinkelsbühl sowie dem zuständigen Sachgebiet der Regierung von Mittelfranken ergaben laut Polizei, dass für den mobilen Ankauf keine gültige Gewerbeanmeldung vorlag.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die Betreiber vor Ort noch keine Ankaufgeschäfte getätigt. Gegen die beiden Männer lag darüber hinaus nichts vor. Nach Abschluss der erforderlichen Ermittlungen wurden deshalb beide wieder entlassen.
Die Polizei nimmt den Vorfall zum Anlass, vor unseriösen Aufkäufern zu warnen. Diese bieten laut Polizei teilweise kurzfristig in Hotels, Gaststätten oder vorübergehend angemieteten Räumen den Ankauf von Altgold, Schmuck oder Antiquitäten an.
Wer solche Geschäfte tätigen möchte, sollte nach Empfehlung der Polizei ausschließlich seriöse Händler mit einem festen Gewerbesitz aufsuchen.