Dinkelsbühl: Der neue Kreisel ist offiziell freigegeben | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 15.11.2024 16:25

Dinkelsbühl: Der neue Kreisel ist offiziell freigegeben

Einen Durchmesser von 37 Metern hat der neue Kreisverkehr Am Brühl. Die Fahrbahn wurde in Beton gefertigt. (Foto: Stadt Dinkelsbühl/Laura Krehn)
Einen Durchmesser von 37 Metern hat der neue Kreisverkehr Am Brühl. Die Fahrbahn wurde in Beton gefertigt. (Foto: Stadt Dinkelsbühl/Laura Krehn)
Einen Durchmesser von 37 Metern hat der neue Kreisverkehr Am Brühl. Die Fahrbahn wurde in Beton gefertigt. (Foto: Stadt Dinkelsbühl/Laura Krehn)

Auf der Luitpoldstraße, der B 25-Ortsdurchfahrt von Dinkelsbühl, rollt der Verkehr wieder ungehindert. Am Freitagvormittag wurde dort nach achtmonatiger Bauzeit der neue Kreisverkehr Am Brühl offiziell freigegeben. Rund 4,3 Millionen Euro hat das Projekt gekostet, bei dem das Staatliche Bauamt eine Unfallhäufungsstelle beseitigt hat.

Umbau sei gerechtfertigt

Darauf wies der Leiter des Staatlichen Bauamtes, Heinrich Schmidt, in seiner Rede vor Bürgern, Anliegern sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung hin. Der Knotenpunkt sei angesichts des hohen Verkehrsaufkommens stark belastet. Abstimmungen an der früheren Ampelschaltung hatten in der Vergangenheit nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Den Umbau der Kreuzung zum Kreisverkehr sah Schmidt daher als in jedem Fall gerechtfertigt an.

1,4 Millionen Euro in die Unterwelt gesteckt

In der Bausumme von 4,3 Millionen Euro enthalten sind 1,4 Millionen Euro, die in die „Unterwelt“ gesteckt wurden. Rund 16 Kilometer Stromleitungen wurden dort in der Regie der Stadtwerke neu verlegt; zudem musste die bisherige Trafostation aus dem Baufeld herausverlegt werden. Beim Projekt wurden außerdem auch Fahrbahnen von Anschlussstrecken erneuert.

Bei der Planung Neuland betreten

Bei der Planung des Kreisels betrat das Staatliche Bauamt Neuland. Schmidt verwies auf die Fahrradschleusen, die es Radlern ermöglichen, die Kreisfahrbahn zu nutzen. Bei der barrierefreien Gestaltung wurde außerdem für Rollstuhl- und Rollator-Nutzer Wert auf eine so genannte Nullabsenkung gelegt.

Schmidt hob die zügige Bauabwicklung hervor. Man sei vier Wochen vor dem ausgemachten Termin fertig geworden. Der Leiter des Staatlichen Bauamtes würdigte den Einsatz seines Teams und des beauftragten Feuchtwanger Bauunternehmens Hähnlein.

Anlieger mussten überzeugt werden

Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer freute sich, dass die Unfallhäufungsstelle nun beseitigt ist und der Verkehrsfluss verbessert wurde. Er ließ den Werdegang des Projektes Revue passieren. Als klar gewesen sei, dass der Umbau der lichtzeichengesteuerten Kreuzung zum Kreisverkehr die sinnvollste Lösung sei, habe man davon zunächst auch die Anlieger überzeugen müssen. Denn für die Maßnahme wurden zusätzliche Flächen benötigt. Das Stadtoberhaupt dankte all denjenigen, die Grund zur Verfügung stellten.

CSU-Stimmkreisabgeordneter Helmut Schnotz berichtete, dass der Freistaat mit einem Viertel der Kosten am Projekt beteiligt ist. Landrat Dr. Jürgen Ludwig betonte, dass am Ende eines solchen Projektes stets eine deutliche Verbesserung des Verkehrsflusses stehe. Ludwig lobte, dass die Behörde im Bereich des Radverkehrs neue Entwicklungen aufgegriffen habe.

Der Kreisel konnte bereits in den vergangenen Tagen genutzt werden. Bis gestern gesperrt war aber noch die Anschlussstrecke in Richtung Neustädtlein.

north