Die Bilder nach den Erdbeben in der Türkei und Syrien erschüttern die Welt. Doch die Solidarität mit den Menschen im Katastrophengebiet ist groß. Das westtürkische Mudanya zum Beispiel hilft an verschiedenen Stellen. Dies berichtete das Landratsamt Ansbach auf FLZ-Anfrage. Die Kommune ist Partnerstadt des Landkreises.
Für die Opfer der Erdbebenkatastrophe sammelten die Bürger Mudanyas Lebensmittel und Hygieneartikel. Darüber informierte der Pressesprecher des Landratsamtes Ansbach, Fabian Hähnlein. „Zwei Lkw wurden bereits auf den Weg in die Krisenregion Hatay gebracht.“
Darüber hinaus habe man Unterkunftsmöglichkeiten bereitgestellt. „Benötigt werden vor allem Winterzelte, Heizungen, trockene Nahrungsmittel, unbenutzte Winterkleidung, Decken, Windeln und Babynahrung“, zitierte Hähnlein Bürgermeister Hayri Türkyılmaz. „Diese schweren Tage werden wir gemeinsam überstehen. Wir sind in Gedanken bei den Opfern.“
Türkyılmaz dankte für die umfangreiche Unterstützung. Unter anderem sind nach den Worten des Sprechers Freiwillige eines Such- und Rettungstrupps aus Mudanya sowie Mitarbeiter des Rathauses selbst unterwegs in die Krisenregion. Ziel sei, die laufenden Rettungsmaßnahmen zu unterstützen.
„Wir stehen unseren Bürgerinnen und Bürgern mit all unseren Mitteln, Solidarität und Einheit zur Seite“, führte der Bürgermeister aus. Ansbachs Landrat Dr. Jürgen Ludwig zeigte sich auf Anfrage beeindruckt, wie umfangreich und schnell die Hilfsaktion in Mudanya angelaufen sei. „Das Erdbeben in der Türkei und Syrien ist eine Naturkatastrophe von unglaublichem Ausmaß.“
Er betonte: „Unsere Gedanken sind bei den Opfern, aber auch bei den Helfern, unter anderem aus unserer Partnerregion Mudanya und aus Deutschland, die alles in ihrer Macht Stehende tun, um Menschen zu retten und das Leid der Überlebenden zu lindern.“