Die Ansbacher SPD nominiert ihre Stadtratsliste für die Wahl 2026 | FLZ.de

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Veröffentlicht am 30.12.2025 09:30

Die Ansbacher SPD nominiert ihre Stadtratsliste für die Wahl 2026

Die Ansbacher SPD geht mit 40 Kandidierenden in die Kommunalwahl 2026 (Foto: SPD Ansbach)
Die Ansbacher SPD geht mit 40 Kandidierenden in die Kommunalwahl 2026 (Foto: SPD Ansbach)
Die Ansbacher SPD geht mit 40 Kandidierenden in die Kommunalwahl 2026 (Foto: SPD Ansbach)

Die SPD Ansbach hat jetzt ihre Stadtratsliste für die Kommunalwahl am 8. März 2026 aufgestellt. Die Nominierungsveranstaltung wurde von der Vorsitzenden der SPD Ansbach und Generalsekretärin der BayernSPD, Kathrin Pollack, eröffnet.

Das geht aus einer Mitteilung der Partei hervor. Pollack unterstrich die Bedeutung einer klaren sozialdemokratischen Haltung in der Kommunalpolitik. „Gerade auf kommunaler Ebene zeigt sich, wie wichtig Verlässlichkeit, soziale Verantwortung und ein klarer Wertekompass sind. Die SPD hat in den vergangenen sechs Jahren bewiesen, dass sie bei großen Entscheidungen für Ansbach Verantwortung übernimmt“, so Pollack.

Mit Blick auf die kommenden Jahre machte sie deutlich, dass die Herausforderungen zunehmen werden – finanziell wie politisch. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Spielräume enger werden. Gleichzeitig ist zu befürchten, dass der Stadtrat einen Rechtsruck erlebt. Umso wichtiger wird die Zusammenarbeit der demokratischen Kräfte. Die SPD ist bereit, diese Verantwortung zu tragen“, betonte Pollack.

Einstimmiges Ergebnis

Im Anschluss stellten sich die Kandidierenden vor und erläuterten ihre Motivation und politischen Schwerpunkte. Über jeden Listenplatz wurde einzeln per Akklamation abgestimmt, bevor die gesamte Liste abschließend schriftlich gewählt wurde. Das Ergebnis fiel einstimmig aus.

Die SPD-Stadtratsliste umfasst 40 Kandidierende, darunter 19 Frauen und 21 Männer. Die jüngste Kandidierende ist am Wahltag gerade 21 Jahre alt, die älteste 76 Jahre. Das Durchschnittsalter beträgt am Wahltag 47,1 Jahre. Auch beruflich ist die Liste breit aufgestellt und bildet einen Querschnitt der Stadtgesellschaft ab – von Auszubildenden über Beschäftigte im sozialen, technischen, kaufmännischen und öffentlichen Bereich bis hin zu Selbstständigen und Ruheständlern.

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Angeführt wird die Liste von der SPD-Vorsitzenden Kathrin Pollack. Den letzten Listenplatz nimmt bewusst der Oberbürgermeisterkandidat der SPD, Michael Jakob, ein. „Diese Aufstellung ist ein klares Zeichen für Geschlossenheit und Teamarbeit. Wir übernehmen Verantwortung – gemeinsam und sichtbar“, so Pollack.

Das Leben der Menschen konkret besser machen

Das Schlusswort hielt Oberbürgermeisterkandidat Michael Jakob, der das Wahlprogramm der SPD Ansbach unter dem Titel „Vier gewinnt – weil der Mensch zählt“ vorstellte. Die SPD setzt darin vier Schwerpunkte: den Menschen in den Mittelpunkt politischen Handelns zu stellen, bezahlbaren und bedarfsgerechten Wohnraum zu schaffen, eine starke und zukunftsfähige Wirtschaft zu sichern sowie eine Mobilität für alle zu ermöglichen – sicher, zuverlässig, umweltfreundlich und individuell.

„Politik darf kein Selbstzweck sein. Sie muss das Leben der Menschen konkret besser machen – beim Wohnen, beim Arbeiten, bei der Mobilität und im Alltag“, erklärte Jakob. „Wir wollen Ansbach sozial gerecht, wirtschaftlich stark und lebenswert für alle Generationen gestalten.“

Zum Abschluss kündigte Jakob an, dass die SPD ab dem Samstag, 3. Januar, regelmäßig mit Infoständen im Stadtgebiet präsent sein wird. Zudem sind weitere Veranstaltungen, unter anderem in der „Roten Mitte“, geplant. „Wir wollen mit den Menschen ins Gespräch kommen, zuhören und gemeinsam Lösungen entwickeln“, so Jakob.

Die Liste umfasst folgende Kandidierende (Altersangabe zum Zeitpunkt der Wahl am 8. März 2026):

  • Kathrin Pollack, 48 – Regierungsbeamtin, Personalrätin, Stadträtin, weitere Stellvertreterin des Oberbürgermeisters
  • Martin Porzner, 59 – Jurist, Stadtrat
  • Nadine Maurer, 45 – Geschäftsführerin Theater Ansbach, Sozialpädagogin B.A., Stadträtin
  • Felix Gmöhling, 32 – Zollbeamter, Personalrat
  • Sabine Siebenhaar, 50 – Verwaltungsfachangestellte
  • Michael Kittelberger, 42 – Oberstudienrat, Berufsschullehrer M.Sc.
  • Regina Rausch, 38 – Sozialpädagogin M.A., syst. Therapeutin
  • Sven Longo, 47 – Gastronom
  • Katharina Mikusch, 50 – Angestellte im öffentlichen Dienst (Bundesagentur für Arbeit)
  • Benjamin Kießling, 37 – Fachwirt Bahnbetrieb, Betriebsrat
  • Nadja Longo, 49 – Gastronomin
  • Sascha Salvatori-Wächtler, 43 – Lehrer Mittelschule
  • Sabine Hill, 54 – Inhaberin Teeladen Ansbach
  • Felix Porzner, 23 – Student der Rechtswissenschaften
  • Eva Burak, 39 – Heilpädagogin, Elternbeiratsvorsitzende
  • Marco Mildner, 44 – Angestellter im öffentlichen Dienst (LRA AN)
  • Monika Langkammerer, 56 – Diplom-Verwaltungswirtin (FH) (Bezirk Mittelfranken)
  • Manuel Pollack, 22 – Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (StwAN)
  • Tanja Schindler, 51 – Büroangestellte
  • Aaron Vogel, 23 – Erzieher, Student Schauspiel
  • Monique Müller, 42 – Krankenschwester im Sozialdienst (ANregiomed)
  • Ertunc Celik, 64 – Hotelier
  • Tina Weingärtner, 54 – Innenarchitektin
  • Norbert Dumler, 73 – Wirtschaftsingenieur i.R., Unternehmer
  • Stefanie Walter, 35 – Wirtschaftsprüfungsassistentin M. Sc.
  • Maximilian Hauf, 22 – Software-Entwickler
  • Fiona Kunkel, 21 – Kinderpflegerin
  • Joey Edward Stock, 26 – Schüler FOS Triesdorf
  • Melanie Rang, 47 – medizinische Fachangestellte, Elternbeirätin
  • Andreas-Peter Knoll, 47 – Unternehmensberater
  • Ronja Vogel, 21 – Azubi Elektronikerin für Automatisierungstechnik
  • Wolfgang Osiander, 72 – Studiendirektor a.D., Bildungsbeirat Kath.Erwachsenenbildung
  • Eve Hiller, 67 – medizinische Fachangestellte i.R
  • Patrick Dorn, 51 – Sozialbetreuer
  • Renate Gowin, 71 – kaufmännische Angestellte i.R.
  • Werner Schäfer,76 – Direktor einer Gesamtschule i.R.
  • Ulrike Dorn, 76 – Krankenschwester, Hygienefachkraft i.R.
  • Dieter Ingold, 65 – Diplom-Sozialpädagoge, Angestellter
  • Markus Pollack, 54 – technischer Angestellter
  • Michael Jakob, 47 – Diplom-Kaufmann, Kulturschaffender

Von mhz
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