Der neue Rad- und Gehweg in Waldeck ist freigegeben | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 14.04.2024 16:02

Der neue Rad- und Gehweg in Waldeck ist freigegeben

Der Tradition folgend durchschnitten die Beteiligten ein Band zur offiziellen Freigabe des neuen Rad- und Gehwegs in Waldeck. (Foto: Friedrich Zinnecker)
Der Tradition folgend durchschnitten die Beteiligten ein Band zur offiziellen Freigabe des neuen Rad- und Gehwegs in Waldeck. (Foto: Friedrich Zinnecker)
Der Tradition folgend durchschnitten die Beteiligten ein Band zur offiziellen Freigabe des neuen Rad- und Gehwegs in Waldeck. (Foto: Friedrich Zinnecker)

Der Rad- und Gehweg an der Kreisstraße AN43 bei Dinkelsbühl-Waldeck ist nach neunmonatiger Bauzeit jetzt offiziell freigegeben. Damit ist das gesamte Straßenbauprojekt in diesem Bereich abgeschlossen.

Mit einer Breite von 3,25 Metern ist der Radweg von der Staatsstraße 2218 bis zum Innovativring direkt an die Kreisstraße angebaut. Danach verläuft er – abgesetzt von der AN 43 – mit einer Breite von 2,50 Metern in Richtung Norden. Der Weg hat eine Gesamtlänge von rund 850 Metern

Derweil erhielt die Kreisstraße auf einer Ausbaulänge von 920 Metern eine neue Decke. Zugleich wurde sie von 5,50 auf sechs Meter verbreitert. Darüber hinaus wurde der Knoten der Staatsstraße 2218 mit der AN43 verkehrssicher umgestaltet.

Wie es hieß, erfolgten die Arbeiten abschnittsweise, wobei die Straße teils voll gesperrt wurde. Überwiegend sei es in Absprache mit den Anliegern jedoch gelungen, den Verkehrsfluss aufrecht zu erhalten.

Gesamtkosten bei 1,72 Millionen Euro

Für das nun durchgängige Radwegenetz zwischen Waldeck und Dinkelsbühls Kernstadt wurden die Gesamtkosten von knapp 1,72 Millionen Euro genannt. Wie es hieß, sind darin rund 112.000 Euro oder sieben Prozent für die Verlegung von Wasserleitungen und Leerrohren der Stadtwerke enthalten.

Die anteiligen Kosten für die Stadt Dinkelsbühl liegen bei knapp 289.300 Euro oder etwa 17 Prozent. Auf den Landkreis Ansbach als weiteren Kostenträger entfallen 422.700 Euro oder 25 Prozent. Derweil übernimmt der Freistaat mit über 891.000 Euro oder 51 Prozent den Löwenanteil.

Federführend zuständig für das Gesamtprojekt sei die Große Kreisstadt Dinkelsbühl gewesen, berichtete Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer, der zu der Feier auf dem Platz vor einem Gemüse-Anbau-Unternehmen zahlreiche Vertreter von Politik, Behörden, der an Planung und am Bau beteiligten Firmen sowie eine Reihe von Bürgern begrüßte.

In Waldeck sei in den zurückliegenden 20 Jahren eine „prosperierende gewerbliche Entwicklung“ erfolgt, sagte Hammer. Nun freue er sich über die überregionale Anbindung nach Baden-Württemberg. Die Bedeutung des Radwegs hätten die Kostenträger erkannt, das Projekt sei großzügig bezuschusst worden.

Ein gut gelungenes Gemeinschaftsprojekt

Landrat Dr. Jürgen Ludwig berichtete, dass von den knapp 600 Kilometern Kreisstraßen in diesem Jahr 28 Kilometer über das Deckenbauprogramm saniert werden. Wegen Rissen und Verdrückungen sei in Waldeck die alte Decke abgefräst und eine neue Asphaltbetondecke aufgebracht worden. Die zunehmende Verkehrsbelastung mit mehr als 1200 Kraftfahrzeugen pro Tag, davon 18 Prozent Schwerverkehr, sei der Grund gewesen, die Straße bereits 2021 in das Deckenbauprogramm des Kreises aufzunehmen.

Ein Gewerbegebiet wie das in Waldeck bringe „Vorteile und Anforderungen“ mit sich, meinte der Landrat. Somit sei es nachvollziehbar, dass in das „gut gelungene Gemeinschaftsprojekt“ auch ein beachtlicher Betrag geflossen sei.

Den Beitrag zur Verkehrssicherheit würdigte Daniel Rosenbaum vom Staatlichen Bauamt. Zugleich dankte er den Grundeigentümern, die ihre Flächen zur Verfügung gestellt hatten. Darüber hinaus berichtete er von dem Ziel, bis zum Jahr 2030 insgesamt 1500 Kilometer Radwege zu bauen.


Von Friedrich Zinnecker
north