CSU setzt in Dinkelsbühl auf den Amtsinhaber: Dr. Christoph Hammer ist OB-Kandidat | FLZ.de

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Veröffentlicht am 24.10.2025 20:00

CSU setzt in Dinkelsbühl auf den Amtsinhaber: Dr. Christoph Hammer ist OB-Kandidat

Die Dinkelsbühler CSU hat nominiert. Unser Foto zeigt die Kandidatinnen und Kandidaten der Stadtratsliste zusammen mit dem OB-Kandidaten Dr. Christoph Hammer (vordere Reihe, Dritter von rechts). (Foto: Markus Weinzierl)
Die Dinkelsbühler CSU hat nominiert. Unser Foto zeigt die Kandidatinnen und Kandidaten der Stadtratsliste zusammen mit dem OB-Kandidaten Dr. Christoph Hammer (vordere Reihe, Dritter von rechts). (Foto: Markus Weinzierl)
Die Dinkelsbühler CSU hat nominiert. Unser Foto zeigt die Kandidatinnen und Kandidaten der Stadtratsliste zusammen mit dem OB-Kandidaten Dr. Christoph Hammer (vordere Reihe, Dritter von rechts). (Foto: Markus Weinzierl)

Der CSU-Ortsverband Dinkelsbühl schickt Dr. Christoph Hammer ein weiteres Mal als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters ins Rennen. 32 der 35 stimmberechtigten Mitglieder sprachen sich bei der Nominierungsversammlung für eine Bewerbung bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 aus.

Es soll die fünfte Amtsperiode des 63-Jährigen werden, der seit 22 Jahren Rathauschef in der Großen Kreisstadt ist. Mit der offiziellen Nominierung des OB-Kandidaten und der Bewerberinnen und Bewerber der Stadtratsliste wollen die Dinkelsbühler Christsozialen jetzt in ihre Wahlkampagne einsteigen. Wie Ortsvorsitzender Manfred Scholl hervorhob, werde die Wahlkampagne sicher „anders“ werden, als bei den vorherigen Kommunalwahlen. So werde es eine zusätzliche Liste geben, womit der Vorsitzende auf die neue Gruppierung DGG anspielte, die sich nach dem Austritt von vier Mitgliedern aus der CSU-Stadtratsfraktion gegründet hat.

Zur Wahlleiterin bestimmte die Versammlung an diesem Abend Silke Osti-Buckel, Geschäftsführerin des Schopflocher CSU-Ortsverbandes. Sie richtete einen Appell an die Kandidatinnen und Kandidaten: Es sei wichtig, im Wahlkampf die Mitbewerber im Blick zu haben. Man dürfe dabei die eigenen Werte und Ziele aber nicht aus den Augen verlieren. Die Integrität „eurer Botschaft ist entscheidend“, so Osti-Buckel. Regelmäßige Pausen ermöglichten es, innezuhalten, um zu erkennen, wo man gerade stehe. Sie wünschte der Stadt, dass nach einer erneuten Wahl Hammers zum OB die bisherige positive Entwicklung weitergehe.

Ein Rückblick auf das Erreichte

Statt der sonst üblichen Vorstellungsrede gab der Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, Klaus Huber, vor der Nominierung Hammers einen Rückblick auf das in den vergangenen Jahren Erreichte. Danach baten Barbara Baumgärtner und Benjamin Bernatzky den Kandidaten zum Interview.

Klaus Huber betonte zunächst, dass sowohl der Dinkelsbühler Ortsvorstand als auch die Fraktion einstimmig beschlossen hätten, Dr. Christoph Hammer erneut als Kandidaten zu empfehlen. Huber unterstrich die positive Entwicklung der Stadt in den zurückliegenden Jahren. So habe ein bekanntes Wirtschaftsmagazin in einer seiner Ausgaben Dinkelsbühl zu den 100 besten Lagen in Deutschland gezählt. Der Fraktionsvorsitzende hob zudem die Hartnäckigkeit des Rathauschefs bei ihm wichtigen Themen wie die Ostumfahrung, das Krankenhaus oder die Bahnreaktivierung hervor. Die beträchtlichen Zuschüsse, die in Projekte in Dinkelsbühl geflossen seien, seien außerdem ein Zeichen für den guten Draht zur Städtebauförderung. Ebenso gut seien die Kontakte nach München.

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Der Erhalt des Krankenhaus-Standortes

Im Interview stellte Hammer heraus, dass in den zurückliegenden 22 Jahren viel erreicht worden sei und sich Dinkelsbühl auch entsprechend verändert habe. Als er 2003 angefangen habe, habe er nicht geglaubt, dass die Stadt zum Mittelpunkt seines Denkens werden würde. Zu den Erfolgen zählte der Kandidat den damaligen Zuschlag für den Rettungshubschrauberstandort sowie die Zusage für das Projekt der BayernHeim. Bei den Niederlagen nannte er das Zerwürfnis in der CSU-Fraktion, das den Austritt von vier Mitgliedern zur Folge hatte. „Ich weiß bis heute nicht warum“, so Hammer.

Auf die Frage, ob „22 Jahre OB Hammer” genug seien, machte dieser deutlich, dass sein Amt für ihn über die lange Zeit zu einer Herzensangelegenheit geworden sei. Er habe das Gefühl, dass er bei dem, was derzeit im Entstehen sei, weiter mit dabei sein müsse. Hammer nannte die Ostumfahrung, für die er den Baubeginn im kommenden Jahr erwartet, die gewünschte Bahnreaktivierung sowie die Sorge um den Erhalt des Krankenhausstandortes. Bei letzterem handele es sich aus seiner Sicht um das Thema, das „Dinkelsbühl und die Region am meisten bewegt“. Bei der wirtschaftlichen Entwicklung müsse man aufpassen, so Hammer, der in diesem Zusammenhang den Gewerbesteuereinbruch ansprach. Die Wirtschaft sei die Basis, auf der das Leben in der Stadt finanziert werde.

Diese Männer und Frauen stehen auf der CSU-Liste

Mit 34 von 34 abgegebenen Stimmen hat die Versammlung dem Vorschlag des Vorstandes zur Stadtratsliste zugestimmt. Unter den 24 Bewerberinnen und Bewerbern sind vier Frauen. Auf Platz eins kandidiert Dr. Christoph Hammer.

Danach folgen in der Reihe Manfred Scholl, Klaus Huber, Kyra Hoffmann, Dieter Meyer, Pierre Andreä, Martin Müller, Valentin Huber, Barbara Baumgärtner, Markus Kober, Benjamin Bernatzky, Dieter Hermann, Jens Meier, Odin Loos, Markus Losert, Tanja Wüstenhagen, Bernd Lindörfer, Dr. Paul Magler, Leon Fritzsch, Daniela Albaner, Gerhard Beck, Simon Rögele, Erwin Hofmann und Günter Schmidt. Ersatzkandidaten sind Roland Zieher und Cedric von Karpowitz.

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