Schön sehen sie nicht aus, die schwarzen Flecken an den Rändern. Selten sind sie aber nicht: Schimmel in Silikonfugen ist laut der DIY Academy in Köln eines der häufigsten Probleme in Badezimmern. Denn vor allem die Anschlussfugen in Dusche, Badewanne oder am Waschbecken sind regelmäßig Feuchtigkeit ausgesetzt.
Und genau hier kann man ansetzen, wenn man den unansehnlichen Flecken vorbeugen will: Den DIY-Experten zufolge sollte man dafür nach dem Duschen mit einem Abzieher über Fliesen und Silikonfugen gehen. Dadurch verbleibt demnach deutlich weniger Restfeuchtigkeit im Bad, der Schimmel kann sich also weniger gut auf den Fugen ausbreiten.
Wichtig außerdem: Badfenster auf - und gut lüften. Wer ein innenliegendes Bad ohne Fenster hat, sollte die Tür zum Bad nicht ganz schließen und im Zweifel auf elektrische Luftentfeuchter setzen. Wählen Sie dafür ein Gerät, das zur Raumgröße passt: Am besten berechnet man dafür das Raumvolumen des Bades (Länge mal Breite mal Höhe des Raumes) und orientiert sich dann an den entsprechenden Eignungsangaben auf den Verpackungen der Entfeuchter.
Als Faustformel kann man der Stiftung Warentest zufolge aber auch darauf achten, dass der Wasserbehälter des Entfeuchters nach einer Laufzeit von etwa einem Tag voll ist. Ist er schon vorher voll, braucht es eventuell einen zweiten Luftentfeuchter - oder ein Gerät mit größerer Kapazität.
Ihre Fugen im Bad haben bereits schwarze Flecken? Sind die nur oberflächlich kann man versuchen, sie mit Reinigungsmitteln wegzubekommen.
Sanitärsilikon kann mit der Zeit allerdings porös werden, tief eingedrungener Schimmel lässt sich dann häufig nicht mehr dauerhaft entfernen. Bleiben die schwarzen Flecken also trotz Reinigung sichtbar oder sitzen sie bereits tiefer im Silikon, sollte die Silikonfuge besser erneuert werden.
Und das kann man mit etwas Geschick sogar selbst angehen: Alte Silikonfugen dafür zunächst mit einem Fugenkratzer entfernen. Neues Sanitärsilikon kann man dann zum Beispiel in Kartuschen kaufen. Wichtig: Vor dem Auftragen den Untergrund vollständig trocknen und von Fett befreien - und die Ränder der Fugen beidseitig mit Malerkrepp abkleben.
Dann die jeweilige Fuge in einem durchgehenden Arbeitsgang lückenlos ausfüllen. Das vermeidet der DIY Academy zufolge Hohlräume oder Lufteinschlüsse, die später zu Undichtigkeiten führen können.
Am besten glättet man die frische Silikonfuge außerdem direkt mit einem Fugenglätter und zieht den Malerkrepp vorsichtig im 45-Grad-Winkel von der Fuge weg. Machen Sie letzteres ebenfalls, solange das Silikon noch nicht angetrocknet ist.
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