Bundesweiter Warntag – Sirenen heulen, Handys schlagen Alarm | FLZ.de

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Veröffentlicht am 10.09.2026 04:03

Bundesweiter Warntag – Sirenen heulen, Handys schlagen Alarm

Kein Grund zu Sorge: Die Sirenen heulen am bundesweiten Warntag nur testweise. (Symbolbild) (Foto: Leonie Asendorpf/dpa)
Kein Grund zu Sorge: Die Sirenen heulen am bundesweiten Warntag nur testweise. (Symbolbild) (Foto: Leonie Asendorpf/dpa)
Kein Grund zu Sorge: Die Sirenen heulen am bundesweiten Warntag nur testweise. (Symbolbild) (Foto: Leonie Asendorpf/dpa)

Im Freistaat heulen heute wieder die Sirenen und piepen die Handys. Anlass ist der bundesweite Warntag. Um 11.00 Uhr startet der Probealarm, bei dem unterschiedliche Warn- und Meldewege getestet werden. Die Entwarnung soll gegen 11.45 Uhr erfolgen. 

Der Freistaat setzt dabei auf einen Warnmittelmix, wie das bayerische Innenministerium mitteilte. Die Probe-Warnmeldungen kommen daher über verschiedene Wege bei den Menschen an: über Warn-Apps wie Nina und Katwarn oder direkt mit Cell Broadcast auf die Handys. 

Bayerische Kommunen prüfen auch Sirenen 

Viele Kommunen in Bayern prüfen auch Sirenen, Lautsprecheranlagen und digitale Stadtinformationstafeln. Da die Teilnahme an dem Aktionstag aber freiwillig ist, werden wohl nicht alle der mehr als 11.000 Sirenen ertönen, die es einer Ministeriumssprecherin zufolge derzeit in Bayern gibt. Demnach sieht sich der Freistaat aber gut gerüstet.

An dem gemeinsamen Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen, den es seit 2020 gibt, soll im ganzen Land erprobt werden, wie gut unterschiedliche Warnkanäle zusammenspielen. Ziel des Probealarms ist auch, die Bevölkerung aufzuklären und zu sensibilisieren. Im Anschluss können Bürgerinnen und Bürger bei einer Online-Umfrage des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ihre Erfahrungen teilen.

Erster bundesweiter Warntag 2020 wurde zum Fehlschlag

Der erste bundesweite Warntag im Jahr 2020 hatte deutliche Lücken bei der Alarmierung der Bevölkerung offenbart. Das Bundesinnenministerium bezeichnete den Probealarm damals als „fehlgeschlagen“. Vielerorts waren gar keine Sirenen zu hören, zum anderen kam die Meldung der Warn-Apps Nina und Katwarn erst verzögert auf den Smartphones an. Auch mancherorts in Bayern gab es keinen Sirenen-Alarm und die amtlichen Warn-Apps blieben teilweise still.

© dpa-infocom, dpa:260910-930-661583/1


Von dpa
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