Der Platz im Herzen der Gemeinde Bruckberg, der die beiden Ortsseiten mit einer Unterführung verbindet, hat neue Angebote für Einheimische und Touristen. Es wartet ein neues Bücherhaus aus Holz mit einer großen Auswahl an Lesestoff und ein Kicker.
Mit einer kleinen Feier enthüllte Bürgermeisterin Ursula Weiß den Tischkicker. Möglich gemacht haben ihn die Vereine in der Gemeinde. Das Geld kam beim Adventsmarkt im vergangenen Jahr zusammen, die Vereine spendeten ihre Einnahmen dafür.
Die Kosten für den Kicker liegen bei rund 3400 Euro. Gemeinderat Adam Kreysa verteilte an die Kinder, die das Spielgerät gleich ausprobierten und in Beschlag nahmen, auf der Feier jeweils einen Ball.
Bürgermeisterin Ursula Weiß war sich noch nicht sicher, welcher Namen sich am besten für den neuen Platz eignet. „Platz der Begegnung“, „Platz des Bücherhauses“ oder „Platz der Generationen“ brachte die Rathauschefin ein paar Vorschläge ins Spiel. Der neue Bereich mit Bücherhaus, Kicker, Spielen wie Mühle und Himmelsliegen schaffe einen „großen Mehrwert“ und eine Begegnungsstätte für Jung und Alt oder für Einheimische und Touristen, so Bruckbergs Bürgermeisterin.
Zur Einweihung kam auch Bernd Meyer, Bürgermeister von Sachsen b. Ansbach und Vorsitzender der Kommunalen Allianz Kernfranken. Über das Regionalbudget kamen Fördergelder fürs Bücherhaus. Das Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken unterstützt mit der Förderung Gemeinden, die in kommunalen Allianzen zusammengeschlossen sind. Die Gemeinde schöpfte die Fördermittel mit Kosten von maximal 10.000 Euro aus, 10.000 Euro steuerte Bruckberg selbst bei. Bernd Meyer bedankte sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für die „immer guten Ideen“ aus Bruckberg.
Darauf sei die Allianz angewiesen. Das Regionalbudget sei ein „unbürokratisches Fördermittel“, das helfe, „das Leben auf dem Land zu verschönern“, stellte der Vorsitzende von Kernfranken fest.
Bürgermeisterin Ursula Weiß bedankte sich bei allen freiwilligen Mitstreitern, allen voran Gemeinderat Adam Kreysa als „Anschub-Motor“, so das Gemeindeoberhaupt. Kreysa hatte auch gleich noch eine Bitte an die Besucher der Einweihungsfeier. „Bitte rauchen Sie nicht im Bücherhaus und werfen Sie keine Steine ins Mühlespiel“, sagte er.