Bis zu 50 Prozent Energiekosten sparen mit digitalen Systemen | FLZ.de

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 25.04.2026 06:00

Bis zu 50 Prozent Energiekosten sparen mit digitalen Systemen

Entspannt zurücklehnen und von Einsparungen bei den Heizkosten profitieren: Moderne Energiemanagementsysteme für die Wärmepumpe machen es möglich. (Foto: DJD/www.vaillant.de)
Entspannt zurücklehnen und von Einsparungen bei den Heizkosten profitieren: Moderne Energiemanagementsysteme für die Wärmepumpe machen es möglich. (Foto: DJD/www.vaillant.de)
Entspannt zurücklehnen und von Einsparungen bei den Heizkosten profitieren: Moderne Energiemanagementsysteme für die Wärmepumpe machen es möglich. (Foto: DJD/www.vaillant.de)

Wärmepumpen sind im Neubau ebenso wie bei der Altbau-Modernisierung häufig die erste Wahl. Die Wärmeerzeugung mithilfe von Umweltenergie, etwa aus der Umgebungsluft, ist besonders effizient und somit kostensparend.

Noch positiver fällt die Gesamtbilanz aus, wenn der Strom für die Wärmepumpe zu großen Teilen von einer eigenen Photovoltaikanlage bereitgestellt wird. Mit Systemen für ein intelligentes Energiemanagement lässt sich der Betrieb weiter optimieren, um nachhaltig Energiekosten zu sparen.

Energiekosten halbieren dank smarter Vernetzung

Wärmepumpen beziehen rund drei Viertel der Heizenergie kostenfrei aus der Umgebung, also aus Luft, Wasser oder Erde. Nur ein Viertel der Antriebsenergie wird als Strom zugeführt. Genau hier setzen moderne Smart-Home-Lösungen an. Sie steuern die Wärmepumpe vorausschauend, nutzen günstige Stromtarife oder verschieben den Betrieb in Zeiten einer hohen Solarstromerzeugung. Das Ergebnis: geringere Energiekosten bei gleichbleibend hohem Komfort.

Einmal eingerichtet, analysiert ein Energiemanagementsystem zum Beispiel Faktoren wie Wetterdaten und den Energieverbrauch im Haus. So lassen sich die Betriebszeiten optimieren, um etwa die Warmwasserbereitung gezielt in sonnige Tageszeiten zu legen. Der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms steigt, der Bezug von kostenpflichtigem Netzstrom sinkt. Übrigens: Auch viele bereits vorhandene Wärmepumpen lassen sich nachträglich mit einem Internetmodul ausstatten.

Nachhaltige Wärme – digital optimiert

In der Kombination Wärmepumpe, Photovoltaik und Batteriespeicher lassen sich Energiekosten sogar fast halbieren. Möglich ist das mit umfassenden Lösungen, die Wärmepumpe, Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher, Wechselrichter und Wallbox für E-Autos zu einem intelligent gesteuerten Energiesystem kombinieren. Das Herzstück bildet ein spezieller Controller, über den sich alle Energieflüsse im Haus zentral steuern lassen.

So arbeiten alle Komponenten optimal zusammen. Die Wärmepumpe „weiß”, wann Solarstrom verfügbar ist oder wann das E-Auto geladen wird – und stimmt den Betrieb darauf ab. Das erhöht nicht nur die Energieeffizienz, sondern sorgt auch für mehr Unabhängigkeit vom öffentlichen Netz. Die Bewohner profitieren somit von einer nachhaltigen Wärmeversorgung bei gleichzeitig hoher Kosteneffizienz.


Von DJD
north