In einer konzertierten Aktion hat die Polizei in Bayern am Mittwoch den alljährlichen Blitzermarathon absolviert. Auch in Westmittelfranken gingen den Verkehrsüberwachern zahlreiche Raser ins Netz.
Den traurigen Höchstwert in der Region erreichte ein 34-Jähriger in der Ansbacher Bandelstraße, wie Christian Seiler, Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken, berichtet. Der Autofahrer hatte gegen 23.20 Uhr 86 Stundenkilometer bei erlaubtem Tempo 50 auf dem Tacho. Das bedeutet für den 34-Jährigen ein einmonatiges Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg sowie 260 Euro Bußgeld.
Der absolute Spitzenreiter für ganz Mittelfranken war ein 63-Jähriger im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Er erreichte mit seinem Auto auf der B2 bei Langenaltheim ein Tempo von 180 km/h (100 km/h erlaubt). Ihn erwartet ein dreimonatiges Fahrverbot, zwei Punkte und 700 Euro Bußgeld.