Besitzer schweigt: Motorrad-Unfall bei Wieseth gibt weiter Rätsel auf | FLZ.de

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Veröffentlicht am 15.07.2024 11:28, aktualisiert am 19.07.2024 13:37

Besitzer schweigt: Motorrad-Unfall bei Wieseth gibt weiter Rätsel auf

So fand die Polizei das Motorrad, dessen Eigentümer inzwischen bekannt ist. Der Unglücksfahrer wird aber nach wie vor gesucht. (Foto: Polizei)
So fand die Polizei das Motorrad, dessen Eigentümer inzwischen bekannt ist. Der Unglücksfahrer wird aber nach wie vor gesucht. (Foto: Polizei)
So fand die Polizei das Motorrad, dessen Eigentümer inzwischen bekannt ist. Der Unglücksfahrer wird aber nach wie vor gesucht. (Foto: Polizei)

Ein mysteriöser Motorradunfall zwischen Wieseth und Burk (Landkreis Ansbach) gibt der Polizei auch Tage später noch Rätsel auf. Im Straßengraben fand sich am frühen Sonntagmorgen, 14. Juli, eine verunglückte Maschine - doch vom Fahrer fehlt nach wie vor jede Spur. Eine aufwändige Suchaktion war erfolglos geblieben.

Zwar ist es den Beamten inzwischen gelungen, den Eigentümer der Honda ohne Straßenzulassung zu ermitteln, wie die FLZ auf Nachfrage von der Polizeidirektion Mittelfranken erfuhr. Er wohnt im südlichen Landkreis Ansbach. Zur Frage, wie seine Maschine in den Straßengraben neben der Staatsstraße 2248 zwischen Wieseth und Burk kam, schweigt er allerdings.

Die Polizei hofft weiter auf Zeugenhinweise

„Die Umstände, wie das Motorrad an den Auffindeort gelangt ist, ist bislang noch unbekannt und Gegenstand der weiteren Ermittlungen”, sagte Pressesprecher Robert Sandmann. Den Nachweis zu führen, wer für den Unfall verantwortlich war, könnte schwierig werden, deutete er an. Die Ermittlungen dauern an. Deshalb hoffe die Polizei weiterhin auf Hinweise von Zeugen, die das auffällige Motorrad kennen.

Alarmiert worden war die Polizei am Sonntag, 14. Juli, gegen 2.30 Uhr, weil Passanten ein Motorrad im Graben neben der Staatsstraße 2248 aufgefallen war. Vermutlich war der Fahrer in Richtung Burk kurz nach dem Waldbeginn nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und im Graben gelandet.

Die Beamten fanden eine „sehr auffällige” Maschine. Das Motorrad sei „rennsporttypisch” ausgestattet - unter anderem mit Reifen ohne Profil.

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Kein Kennzeichen - und der Motor war noch warm

Der Motor der Honda war noch warm, die Zündung noch eingeschaltet. Ein Kennzeichen war an dem Fahrzeug nicht angebracht, sodass eine Halter-Ermittlung ausschied. Auch eine Suche über die Fahrgestellnummer blieb erfolglos.

Weil nicht auszuschließen war, dass sich der Fahrer bei dem Unfall verletzt hatte oder unter Schock stand und umher irrte, wurde eine großangelegte Suche gestartet. Im Einsatz waren dem Polizeisprecher zufolge neben Feuerwehrkräften auch ein Diensthundeführer und ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera.

Entdeckt wurde der Fahrer indes nicht. Das Motorrad hat die Polizei sichergestellt. Es wurde einer Spurensicherung unterzogen.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09852/67150 bei der Inspektion Feuchtwangen zu melden.


Wolfgang Grebenhof
Wolfgang Grebenhof
Redakteur in der Lokalredaktion Ansbach seit 1992. Schwerpunktmäßig zuständig für den Raum Leutershausen. Heimatverbunden und weltoffen, regional verwurzelt und global neugierig.
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