„Bergretter“ Ströbel zum Aus zweier Kollegen: „Ein Verlust“ | FLZ.de

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Veröffentlicht am 06.11.2026 15:04

„Bergretter“ Ströbel zum Aus zweier Kollegen: „Ein Verlust“

Hauptdarsteller Sebastian Ströbel hat Verständnis für die teils enttäuschten Reaktionen der Fans. (Archivbild) (Foto: Georg Wendt/dpa)
Hauptdarsteller Sebastian Ströbel hat Verständnis für die teils enttäuschten Reaktionen der Fans. (Archivbild) (Foto: Georg Wendt/dpa)
Hauptdarsteller Sebastian Ströbel hat Verständnis für die teils enttäuschten Reaktionen der Fans. (Archivbild) (Foto: Georg Wendt/dpa)

Der Ausstieg von Luise Bähr und Heinz Marecek aus der ZDF-Serie „Die Bergretter“ sorgt für Diskussionen unter den Zuschauern. Hauptdarsteller Sebastian Ströbel hat Verständnis für die teils enttäuschten Reaktionen der Fans. „Das ist natürlich ein Verlust. Nach so langer und intensiver Zusammenarbeit hinterlassen die beiden eine Lücke.“, sagte der 49-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Er versuche aber auch etwas Positives darin zu sehen. So eine Entscheidung habe auch eine andere Seite. Da entstehe Energie, aus der man etwas Gutes machen könne - für Heinz Marecek, für Luise Bähr und für die „Bergretter“, so Ströbel. Der 49-Jährige spielt den Chef-Bergretter Markus Kofler. „Ich bin dankbar dafür, dass ich mit den beiden so lange arbeiten durfte.

Luise Bähr (47) spielte seit der sechsten Staffel die Ärztin und Bergretterin Katharina Strasser, die zeitweise mit Markus Kofler liiert war. Sie ist noch bis zum Ende der aktuell laufenden 18. Staffel dabei und künftig in der neuen ZDF-Reihe „Soko Spurenjäger“ zu sehen. Marecek (81) war in der Rolle des Franz Marthaler seit der ersten Folge der ersten Staffel an Bord. Seinen letzten Auftritt in der Serie hatte er bereits in der 17. Staffel. In der zweiten Folge der 18. Staffel wurde seine Figur Franz Marthaler beerdigt.

„Mich trifft es ja auch irgendwann mal“

Inhaltlich findet Ströbel den Abschied von Katharina nachvollziehbar: „Hätte es für die Rolle der Katharina ein Happy End mit Markus Kofler gegeben, dann wäre die Geschichte der beiden ein Stück weit zu Ende erzählt gewesen.“

Ströbel hält Flexibilität ohnehin für wichtig, wie er sagt. „Mich trifft es ja auch irgendwann mal. In welcher Form auch immer. Entweder die Serie wird eingestellt oder man hört auf - keine Ahnung, was kommt. Entweder man trifft die Entscheidung selbst oder sie wird einem abgenommen.“ Viele Dinge seien schwer vorhersehbar. „Umso wichtiger ist es, frei und unabhängig zu sein.“

© dpa-infocom, dpa:261106-930-956454/1


Von dpa
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