Basketball-Spektakel in München: hapa Ansbach erzwingt drittes Halbfinal-Spiel | FLZ.de

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Veröffentlicht am 29.03.2026 11:33

Basketball-Spektakel in München: hapa Ansbach erzwingt drittes Halbfinal-Spiel

Sebastian Schröder (in Weiß) war in München mit 28 Punkten Ansbachs bester Werfer (hier in Spiel 1). (Foto: Martin Rügner)
Sebastian Schröder (in Weiß) war in München mit 28 Punkten Ansbachs bester Werfer (hier in Spiel 1). (Foto: Martin Rügner)
Sebastian Schröder (in Weiß) war in München mit 28 Punkten Ansbachs bester Werfer (hier in Spiel 1). (Foto: Martin Rügner)

Grund zur Freude, ja. Aber noch kein Grund zu feiern. In einem Spektakel erzwangen die Regionalliga-Basketballer von hapa Ansbach mit einem 101:91-Sieg ein 3. Spiel im Playoff-Halbfinale gegen die TS Jahn München.

Ansbach hatte in eigener Halle Spiel 1 mit 79:90 verloren. In München musste ein Sieg her, um die Best-of-three-Serie zu verlängern, denn das Saisonziel der Piranhas ist ganz klar das Endspiel. „Der Druck war da, es gab eine große Anspannung, aber das hat sich in der 2. Halbzeit positiv umgewandelt”, fasste Ansbachs Trainer Nico Probst zusammen.

Ansbach mit Problemen in der Offensive in Spiel 1

Sein Team hatte im ersten Duell vor allem in der Offensive Sand im Getriebe. Probst habe deshalb ein paar Umstellungen vorgenommen, die auch fruchteten. „Offensiv hatten wir das ganze Spiel über kein Problem”, sagte der Coach.

Die Turnerschaft legte in der vereinseigenen Halle dennoch wieder vor. München führte 28:22 nach dem 1. Viertel und führte kurz darauf sogar einmal mit elf Punkten Vorsprung. Vor allem die starke Dreierquote der Gastgeber machte Probst Sorgen. Zehn von 19 Distanzwürfen fielen in den ersten 20 Minuten durch den Korb.

Untypisch hohe Wurfquoten

Doch Ansbach bekam die Defensive in den Griff: „Da waren wir in der zweiten Hälfte wacher.” München gelangen nach der Pause nur noch 34 Punkte. Die Piranhas hingegen konnten ihren Rhythmus halten und die Partie drehen.

Auch Ansbach konnte exzellente Trefferquoten vorweisen. 22 von 29 Zwei-Punkt-Würfen (76 Prozent) waren erfolgreich, 13 von 28 Dreiern (46 Prozent). „Das ist ziemlich untypisch für so ein brisantes Spiel”, gab Probst zu. „Wie es eben manchmal so läuft.”

Lars Lenke verletzt sich erneut

„Es war ein toller Abend” in München, den das Team genoss. Die große Party auf der Rückreise mit dem Bus gab es aber nicht. Probst: „Wir sind ja noch nicht da, wo wir hinwollen.” Das 3. Spiel in der Ansbacher Weinberghalle findet am Samstag, 11. April, statt.

Einen Wermutstropfen gab es aber an diesem Abend. Lars Lenke, der wegen einer Oberschenkelverletzung wochenlang ausgefallen war, knickte in München um und konnte nur sieben Minuten mitwirken. Besonders bitter: Der 17-Jährige hätte am Sonntag zur U18-Nationalmannschaft stoßen sollen, die ab 4. April beim Albert-Schweitzer-Turnier antritt.

hapa Ansbach: Eckert (23 Punkte, 29:39 Minuten Einsatzzeit), Schnabel (2, 22:03), Kurpiela (9, 22:45), N. Neubert (3, 10:00), Imberi (5, 15:34), Dumnici (15, 15:51), Doreth (3, 19:00), Schmidt (10, 16:30), Lenke (2, 7:06), Schröder (28, 34:21), Nzeocha (1, 6:43), Stüben (0, 0:28).

beste Werfer München: Grußendorf (21), Jukic (18), Kurtenbach, Urbano (beide 12).

Viertelstände: 28:22, 29:28, 22:32, 12:19.

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