Veröffentlicht am 23.01.2023 14:05

Bäume frühzeitig statt radikal schneiden

Besonders geschwächte Bäume können sich kaum gegen sie wehren: Misteln. (Foto: Michael Matthey/dpa/dpa-tmn)
Besonders geschwächte Bäume können sich kaum gegen sie wehren: Misteln. (Foto: Michael Matthey/dpa/dpa-tmn)
Besonders geschwächte Bäume können sich kaum gegen sie wehren: Misteln. (Foto: Michael Matthey/dpa/dpa-tmn)
Besonders geschwächte Bäume können sich kaum gegen sie wehren: Misteln. (Foto: Michael Matthey/dpa/dpa-tmn)

Misteln siedeln sich häufig auf Apfelbäumen, aber auch auf anderen Obstbäumen sowie auf Linden, Ahornen und Pappeln an. Die Halbschmarotzer docken sich über ihre Saugwurzeln an andere Pflanzen an und entziehen ihnen Wasser. Besonders schon geschwächte Bäume können sich dagegen kaum wehren und werden noch schwächer.

Befallene Äste sollte man absägen - und dabei mindestens 30 bis 50 Zentimeter ins gesunde Holz gehen. Dazu rät die Sächsische Gartenakademie. Wer einen radikalen Schnitt verhindern will, sollte die Bäume jedoch rechtzeitig und regelmäßig pflegen - sie also am besten im späten Winter oder im zeitigen Frühjahr beschneiden.

Misteln stehen übrigens nicht unter Naturschutz. Sie können also einfach abgeschnitten und etwa als Deko verwendet werden.

© dpa-infocom, dpa:230123-99-324912/3


Von dpa
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