Schwere Verletzungen hat sich ein Auszubildender in einem Betrieb im Dinkelsbühler Stadtteil Oberradach zugezogen, als er mit einem Winkelschleifer arbeitete. Im Rettungshubschrauber wurde er in die Uniklinik Würzburg geflogen.
Zu dem Arbeitsunfall kam es Polizeiangaben zufolge am Donnerstagvormittag bei Metallarbeiten. Gegen 11.30 Uhr war der Azubi damit beschäftigt, im Kundenauftrag eine Balkenhalterung anzupassen. Dazu hatte er das Werkstück mit einer Schraubzwinge fixiert und bearbeitete es mit einer Winkelschleifmaschine, im Volksmund „Flex”.
Nach ersten polizeilichen Ermittlungen löste sich die Balkenhalterung während des Arbeitsvorgangs aus der Fixierung. Offensichtlich war die Schraubzwinge nicht ausreichend fest zugedreht worden. Das herabfallende Bauteil traf die in der Hand gehaltene Winkelschleifmaschine, woraufhin der junge Mann die Kontrolle über das Gerät verlor und sich eine Schnittwunde am Übergang von der linken Hand zum Unterarm zuzog.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Polizei liegen keine Hinweise auf Verstöße gegen die Unfallverhütungsvorschriften vor. Der Azubi wurde im Rettungshubschrauber in das Uniklinikum Würzburg geflogen.