Veröffentlicht am 28.11.2022 17:00

Außenbereich des Museums Mödlareuth soll 2023 fertig werden

Ein Schild mit der Aufschrift „Landesgrenze“ steht im Deutsch-Deutschen Museum. (Foto: Nicolas Armer/dpa/Archiv)
Ein Schild mit der Aufschrift „Landesgrenze“ steht im Deutsch-Deutschen Museum. (Foto: Nicolas Armer/dpa/Archiv)
Ein Schild mit der Aufschrift „Landesgrenze“ steht im Deutsch-Deutschen Museum. (Foto: Nicolas Armer/dpa/Archiv)

Die Erweiterung des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth schreitet voran. Der neu gestaltete Außenbereich solle zu Beginn der Museumssaison 2023 fertig werden und für die Besucher begehbar sein, sagte eine Sprecherin des Landratsamts Hof am Montag. Der Neubau soll im Jahr 2025 fertig werden. Demnächst beginne der zweite Bauabschnitt, teilten die Landratsämter im oberfränkischen Hof und dem benachbarten thüringischen Saale-Orla-Kreis mit.

Das Museum Mödlareuth ist eine Gedenkstätte zur deutschen Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg. Die einstige Grenze verlief mitten durch das kleine Dorf, das durch eine Mauer geteilt wurde. Deshalb erlangte Mödlareuth als „Little Berlin“ internationale Bekanntheit.

Mödlareuth gehört teils zur Gemeinde Töpen (Bayern) und teils zur Stadt Gefell (Thüringen). Das Museum wurde 1990 nur kurz nach dem Teilabriss der Mauer gegründet. Derzeit wird es erweitert. Der Neubau soll so gestaltet werden, dass man von dort direkt auf die Mauer blicken kann, die das Dorf einst teilte.

© dpa-infocom, dpa:221128-99-697173/2

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