Die Linke Ansbach hat in ihrer Mitgliederversammlung einstimmig ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die kommende Stadtratswahl gewählt. Das geht aus einer Mitteilung hervor.
Im Mittelpunkt ihres Programms stehen eine gute Gesundheitsversorgung, ein solider ÖPNV, bezahlbarer Wohnraum, faire Arbeit sowie die Partizipation von Kindern und Jugendlichen. „Wir wollen ein Ansbach, in dem soziale Teilhabe selbstverständlich ist. Wir sind hier, um Gerechtigkeit einzufordern und den Finger in die Wunde zu legen“, heißt es aus der Partei.
Denise Kießling, Spitzenkandidatin für die Linke Ansbach, betont: „Es braucht ein zugewandtes Ansbach, das gute Arbeitsbedingungen und Chancengerechtigkeit als Qualitätsstandards begreift. Wir haben es in der Hand, unsere Stadt auch für künftige Generationen lebenswert zu machen. Dafür braucht es jetzt einen mutigen Perspektivenwechsel.“ Auf Platz 2 kandidiert Rick Wenz, der ergänzt: „Wohnraum darf keine Ware sein, die wie ein Luxusgut gehandelt wird. Jeder Mensch braucht ein Zuhause, das Selbstbestimmung ermöglicht. Miete darf nicht zum Armutsrisiko werden.“
Klara Trenkner sorgt auf Platz 3 für die Sichtbarkeit junger Menschen: „Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist ein Grundrecht. Das birgt großes Potenzial für die Stadtentwicklung und für gelebte demokratische Strukturen.“
Die Linke Ansbach zeige sich bereits jetzt als gut aufgestelltes und engagiertes Team, heißt es. „Wir freuen uns, in so kurzer Zeit eine schlagkräftige Liste mit einem hohen Frauenanteil aufgestellt zu haben. Das zeigt: In Ansbach gibt es viele Menschen, die sich mit Herz und Haltung für soziale Gerechtigkeit, Vielfalt und eine solidarische Stadt einsetzen wollen“, erklärt die Partei.
Xenia Münderlein, die als Kreisvorsitzende der Linken Ansbach/Weißenburg-Gunzenhausen die Versammlung leitete, stellt fest: „Unsere diverse Liste zeigt, dass Vielfalt bei uns Linken keine leere Phrase ist, sondern Realität. Wir stehen für eine Politik, in der Frauen, queere Menschen und alle, die sonst oft überhört werden, eine starke Stimme haben.“
Insgesamt kandidieren 24 Menschen für Die Linke: Denise Kießling, Rick Wenz, Klara Trenkner, Michael Wäger, Sibylle Trenkner, Kai Hoch, Nathalie Ströhlein, Sascha Dzafic, Anna-Katharina Hofer-Steinert, Jürgen Lindner, Tina Ziegler, Bernd Murschel, Laura Schrödel, Jonathan Bischoff, Miriam Kresta, Wilhelm Schaller, Anna-Maria Dimitra Dimoglidou, Kai Rippstein, Melanie Bradl, Jan Schrödel, Iqbal Muhammad, Udo Schaller, Jason Bott und Udo Hochreuter.