86 Weltcupsiege hat Francesco Friedrich im Bob bereits geholt. Ob der Ansbacher Felix Straub im Eiskanal je so viele sammeln wird wie sein Pilot? Eine zweistellige Zahl an Siegen ist jedenfalls schon in Sichtweite.
Der Erfolg im Viererbob in Innsbruck war der achte Weltcupsieg für den 27-jährigen Anschieber, der mittlerweile zur Stammbesetzung im großen Schlitten von Seriensieger Friedrich aus Pirna gehört.
Das Team aus Sachsen siegte im Olympia-Eiskanal vor dem Briten Bradley Hall (0,28 Sekunden zurück) und dem deutschen Dauerrivalen Johannes Lochner (0,29). Dabei gelang in beiden Läufen Bestzeit und auch beim Anschieben war die Friedrich-Truppe, zu der noch Matthias Sommer und Alexander Schüller zählten, eine Klasse für sich. Zwei Startzeiten unter fünf Sekunden, das schaffte kein anderes Team.
Im ersten Lauf distanzierte Friedrich die Konkurrenz um die Winzigkeit von 0,02 Sekunden. „Wir waren vor allem am Start richtig gut. Bei der ersten Fahrt hatten wir ein paar kleine Malheure, das waren überall so Kleinigkeiten, daher haben wir unten raus ein bisschen verloren. Ich denke aber, dass wir zu allen anderen gut unterwegs sind“, sagte Friedrich.
Den siebten Weltcupsieg hatte Straub in St. Moritz gefeiert.