60-Meter-Riesenrad verlässt Rothenburg: So blickt der Betreiber auf den Standort | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 02.07.2026 12:49

60-Meter-Riesenrad verlässt Rothenburg: So blickt der Betreiber auf den Standort

Bunte Buden sorgten für eine vielfältige Verpflegung und Spaß. Auch mit dem Riesenrad konnte noch eine letzte Runde gedreht werden. (Foto: Leonie Lang)
Bunte Buden sorgten für eine vielfältige Verpflegung und Spaß. Auch mit dem Riesenrad konnte noch eine letzte Runde gedreht werden. (Foto: Leonie Lang)
Bunte Buden sorgten für eine vielfältige Verpflegung und Spaß. Auch mit dem Riesenrad konnte noch eine letzte Runde gedreht werden. (Foto: Leonie Lang)

Das Riesenrad verlässt Rothenburg: Für Wochen ragte das Fahrgeschäft als Attraktion über der Stadt 60 Meter in die Höhe. Ein Hingucker, den viele begeistert nutzten, der allerdings auch für einen massiven Disput gesorgt und einen Standortwechsel erforderlich gemacht hatte. Nun zieht der Betreiber gegenüber der FLZ Bilanz.

Nach dem Standortwechsel des Riesenrads zeigt sich Patrick Greier wenig zufrieden. Mitte April musste er vom Hasa-Areal auf den Ausweichstandort Parkplatz P1 neben der Mehrzweckhalle umziehen. Hintergrund war die Klage eines Anwohners am Hasa-Parkplatz, der den Abstand zu seinem Grundstück nicht gewahrt sah. Dem gab das Verwaltungsgericht Ansbach recht und erließ einen zeitweiligen Betriebsstopp.

Durch den erneuten Ab- und Aufbau seien der Betreiberfirma seinerzeit „erhebliche Zusatzkosten zwischen 50.000 und 100.000 Euro” entstanden, hieß es im Mai.

Die optische Auswirkung des Riesenrads auf die Stadtansicht ist enorm. Seinen eigentlichen Zweck kann es aber nicht erfüllen. Ob sich das noch einmal ändert, ist unklar. (Foto: Jürgen Binder)
Die optische Auswirkung des Riesenrads auf die Stadtansicht ist enorm. Seinen eigentlichen Zweck kann es aber nicht erfüllen. Ob sich das noch einmal ändert, ist unklar. (Foto: Jürgen Binder)

Attraktion in Rothenburg: Hätte das Riesenrad so niemals errichtet werden dürfen?

Zur Eignung des Hasa-Areals als Standort kamen vom Verwaltungsgericht klare Ansagen. Der Betreiber sieht sich in Existenznot. Welche Rolle spielte die Stadt?
am 10.04.2026
query_builder7min

Deutlich schlechtere Bilanz am Standort P1

Nach Greiers Angaben fällt die Bilanz am Standort P1 nun deutlich schlechter aus als am vorherigen Platz. Viele Besuchende, die mit den Reisebussen anreisen, hätten wenig Zeit. Der frühere Standort habe deutlich mehr am Zentrum der Stadt gelegen und damit auch mehr Laufkundschaft angezogen. Zuletzt war das Riesenrad als Fahrgeschäft in die Rothenburger Sommermesse integriert.

Ob er im kommenden Jahr zurückkehrt, lässt Greier im Gespräch der Redaktion offen. Für ihn käme dies nur infrage, wenn sein Fahrgeschäft einen geeigneteren Stellplatz erhalte.

Das könnte Sie auch interessieren
Große Kindersause in Feuchtwangen: „Maifest ist wie Ferien, nur kürzer“Proben beginnen: Lorekinder für Kinderzeche in Dinkelsbühl ausgewähltDie Jägerschaft bläst der Kirchweih am letzten Tag wieder einmal den MarschHeimat- und Volksfest in Wassertrüdingen 2026: Das Programm für vier Tage FeiernHalbzeit zum Frühlingsfest in Ansbach: Das Bierzelt wird zum TanzsalonWohnmobil rollt selbstständig los und prallt gegen Dinkelsbühler SupermarktHeimat-Erlebnistag im Kreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim: Was Familien geboten istSauna und Schwimmbecken: Erweiterungspläne für Fitnessstudio in DinkelsbühlKinderzeche in Dinkelsbühl 2026: Das Warmlaufen hat begonnenKontrolleure auf Privatparkplätzen in Ansbach: Wann ist der Strafzettel rechtens?Hermine als Star der Grünen Woche: Kuh aus Oberhöchstädt beeindruckt in BerlinAn Weihnachten allein am Rastplatz: Hundert Lkw-Fahrende entlang der A6 beschenktAnsbachs Stadtrat stimmt über den Rezatparkplatz ab: Wie sieht er in Zukunft aus?Kinderzeche Dinkelsbühl: Festabzeichen 2026 ehrt Jubiläum der DorfhauptmannschaftDer Scheinfelder Holztag wächst Jahr um Jahr: Das sind unsere Bilder

Von Leonie Lang
north